Blueprint statt Baukasten Unframe bringt KI-Plattform für individuelle Workflows

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Das 2024 gegründete Start-up Unframe bringt seine KI-Plattform weltweit auf den Markt. Mit einem innovativen „Blueprint“-Ansatz ermöglicht die Lösung Unternehmen, individuelle KI-Tools innerhalb weniger Stunden oder Tage zu erstellen – ohne eigenes Modelltraining oder Coding.

Larissa Schneider, COO von Unframe(Bild:  Unframe)
Larissa Schneider, COO von Unframe
(Bild: Unframe)

Das in Kalifornien gegründete Start-up Unframe positioniert sich mit seiner neuen Enterprise-Plattform als Beschleuniger für KI-Einführungen in Unternehmen. Der Ansatz: Statt aufwendiger Eigenentwicklungen sollen Unternehmen produktive KI-Anwendungen innerhalb weniger Stunden oder Tage erhalten. Möglich werde dies laut Anbieter durch sogenannte Blueprints, die individuelle Workflows, Datenquellen und Abfrageprozesse vordefinieren. Eigene Modelltrainings oder tiefgreifendes Coding sind nicht notwendig.

Die Plattform unterstützt sowohl den lokalen Betrieb als auch die Nutzung in der Public Cloud. Unternehmen können flexibel entscheiden, welche Daten sie mit den KI-Modellen teilen, um höchste Datenschutzanforderungen zu erfüllen – ein entscheidender Punkt insbesondere für Branchen wie Finanzwesen, Healthcare oder die Immobilienwirtschaft.

„KI muss nicht kompliziert sein“, betont Larissa Schneider, COO von Unframe. „Mit unserer Plattform können Unternehmen maßgeschneiderte KI-Lösungen in kurzer Zeit umsetzen, ganz ohne Coding und Entwicklungsaufwand. Dabei sind sie äußerst flexibel bei der Auswahl der KI-Modelle und der einzubindenden Datenquellen und können höchste Anforderungen hinsichtlich Datenschutzes und Sicherheit erfüllen. Statt mehrere Lösungen für unterschiedliche Anwendungsfälle einzusetzen, was unweigerlich zu einem Flickenteppich an Lösungen führt, erhalten sie eine skalierbare Plattform für alle Fachbereiche, Teams und Workflows.“

Blueprint-Architektur als Differenzierungsmerkmal

Zentrales Unterscheidungsmerkmal sei der Blueprint-Ansatz: Statt generischer Tools sollen Unternehmen strukturierte, auf Anwendungsfälle zugeschnittene KI-Workflows erhalten. Blueprints steuern, welche unternehmensspezifischen Informationen in bestehende Modelle eingespeist werden und welche Dashboards und Query-Mechanismen bereitstehen. Unframe nutze dafür eine Vielzahl öffentlicher KI-Modelle und integriert Datenquellen wie File-Shares, Datenbanken oder SaaS-Systeme.

Abgerechnet werde die Plattform im Jahresabonnement pro Anwendungsfall, ohne Limitierungen bei Nutzern oder Token-Mengen. Für den Vertrieb setze Unframe künftig verstärkt auf Partnerschaften mit Systemhäusern und IT-Dienstleistern, etwa über Climb Channel Solutions.

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