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Funktionsumfang ausgebaut SAP HANA unterstützt Persistent-Memory-Technik

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Der Softwarekonzern SAP hat Erweiterungen für die Cloud- und On-Premises-Versionen seiner HANA-Datenbank angekündigt. Dazu zählen unter anderem erweitere Cloud-Unterstützung, Support von Intels Persistent-Memory-Technik sowie neue Machine-Learning-basierte Funktionen.

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SAP hat ein neues Release von SAP HANA vorgestellt.
SAP hat ein neues Release von SAP HANA vorgestellt.
(Bild: SAP)

Im aktuellen Release hat SAP zudem Daten-Tiering und native Speichererweiterung ergänzt. Insgesamt sollen die Erweiterungen für höhere Anwendungsverfügbarkeit und reduzierte Gesamtbetriebskosten sorgen. Im Fokus steht aber vor allem der Support von Intels Persistent-Memory-Technik: „Die neue Persistent-Memory-Technologie von Intel bringt höhere Datenkapazitäten, senkt die Betriebskosten, gibt schnellere Einblicke und erlaubt virtuelle Maschinen auf einem einzigen System, wodurch die Hardwareanforderungen deutlich reduziert werden“, erklärt Lisa Davis, Vice President, Data Center von Intel. Ein Vorteil der Technik im Zusammenspiel mit SAP HANA ist die kürzere Wiederherstellungsdauer, die zur Minimierung von geplanten oder ungeplanten Ausfallzeiten führt.

Erhöhte Flexibilität

Zu den weiteren Neuerungen im aktuellen Release zählt die Unterstützung von Python und R als APIs für maschinelles Lernen. Zudem können Datenbankadministratoren auf intelligente Empfehlungen für SQL-Optimierung, Daten-Tiering und ähnliche Aufgaben zurückgreifen. Laut SAP wurde außerdem die Multi-Cloud-Unterstützung verbessert und damit für mehr Flexibilität in Cloud-, Hybrid- und On-Premises-Implementierungen gesorgt. Ebenfalls neu ist eine Zertifizierung für HCI-Anbieter („Hyper-converged Infrastructure“).

Detaillierte Informationen zum jüngsten Release gibt SAP im Rahmen von zweiBlog-Einträgen.

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