Sicherheit für agentische KI Model Context Protocol: Netskope ermöglicht die unternehmensweit sichere Nutzung von KI-Agenten

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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Netskope erweitert seine Plattform um Funktionen für die Absicherung von MCP-Kommunikation. Die Plattform soll erstmals Transparenz, Zugriffskontrolle und Datenklassifizierung für das junge Protokoll bereitstellen. Die Preview läuft bereits, die breite Verfügbarkeit folgt 2026.

Netskope ergänzt seine Plattform um Funktionen zur Kontrolle und Analyse von MCP-Kommunikation zwischen KI-Agenten und Unternehmenssystemen.(Bild:  Netskope)
Netskope ergänzt seine Plattform um Funktionen zur Kontrolle und Analyse von MCP-Kommunikation zwischen KI-Agenten und Unternehmenssystemen.
(Bild: Netskope)

Mit dem wachsenden Einsatz von agentischer Künstlicher Intelligenz (KI) etabliert sich das Model Context Protocol (MCP) als Standard für die Anbindung von Unternehmensdaten, Tools und Workflows an KI-Systeme. Die zunehmende Verbreitung bringt jedoch neue Risiken mit sich, insbesondere, weil inzwischen zahlreiche MCP-Server öffentlich erreichbar sind. Netskope adressiert dieses Sicherheitsproblem jetzt mit neuen Funktionen innerhalb der eigenen One-Plattform.

Das Update soll es Unternehmen ermöglichen, MCP-Kommunikation in Echtzeit sichtbar zu machen und granular zu kontrollieren. Laut dem Anbieter lassen sich damit erstmals MCP-Server und -Clients im Unternehmensumfeld identifizieren, inklusive Attribute wie Host, Version, URL oder Datenquelle. Zudem erweitert Netskope den Cloud Confidence Index (CCI) um MCP-Risikobewertungen, sodass Teams einschätzen können, welche Agenten und Integrationen potenziell Compliance-kritisch sind.

Die Plattform setzt außerdem auf kontextbasierte Richtlinien für MCP-Traffic. Neben einer Standard-Blockierungsoption soll Netskope One Datenlecks in Echtzeit verhindern können. Auch nichtmenschlicher Datenverkehr zwischen Agenten, Tools, Hosts und Entwicklungsumgebungen soll erfasst werden. Ergänzt werde das Paket durch detailliertes Logging, etwa für Sitzungen, Initialisierungen, Tool-Requests und Bereitstellungen. Sensible Inhalte wie Zugangsdaten oder geistiges Eigentum, die in MCP-Kontexten auftauchen, sollen automatisch erkannt werden.

„Jedes Team möchte die Einführung von KI ohne Bedenken vorantreiben, und neue Protokolle wie MCP spielen dabei mittlerweile eine grundlegende Rolle“, so John Martin, Chief Product Officer bei Netskope. „MCP bringt jedoch auch neue Sicherheitsrisiken mit sich, die mit herkömmlichen Tools nicht gelöst werden können. Aus diesem Grund erweitern wir die marktführenden Funktionen von Netskope One. So können Teams Richtlinien für den MCP-Datenverkehr einsehen, erstellen und sofort beurteilen, wie riskant MCP-Tools sind. Dies ist für die sichere Nutzung von KI von entscheidender Bedeutung, da Unternehmen entsprechende Agenten entwickeln, um die Produktivität ihres Unternehmens zu steigern.“

Die neuen MCP-Sicherheitsfunktionen stehen ab sofort in einer Preview bereit, die allgemeine Verfügbarkeit ist für das erste Halbjahr 2026 angekündigt. Netskope präsentierte das Update auf der AWS re:Invent in Las Vegas.

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