Autonome mobile Roboter Mobilroboter von ABB wird KI-gestützt autonom

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Sein Portfolio an KI-gestützten AMR hat ABB mit dem „Flexley Mover“ mit 3D-Visual-Slam-Navigation und der benutzerfreundlichen Programmiersoftware AMR Studio erweitert. Fertigungslinien und Intralogistik profitieren dabei von der Kombination aus KI und Bildverarbeitung.

10 Millimeter genaue Positioniertechnik: Dank eines KI-Lernalgorithmus ist jeder Roboter in der Lage, eigene Karten seiner Einsatzumgebung zu erstellen und dieses Wissen auf sichere Weise mit anderen Robotern der Flotte zu teilen.(Bild:  ABB Robotics)
10 Millimeter genaue Positioniertechnik: Dank eines KI-Lernalgorithmus ist jeder Roboter in der Lage, eigene Karten seiner Einsatzumgebung zu erstellen und dieses Wissen auf sichere Weise mit anderen Robotern der Flotte zu teilen.
(Bild: ABB Robotics)

Der neue „Flexley Mover P604“ von ABB ist dafür gedacht, diverse Lasten in unterschiedlichen Umgebungen anzuheben und zu transportieren, um Intralogistik und Materialbereitstellung effizienter zu gestalten. Die dazu notwendig Positioniertechnik erreicht, wie es heißt, eine Genauigkeit von 10 Millimetern. Dank eines KI-Lernalgorithmus ist jeder Roboter, wie es weiter heißt, dazu in der Lage, eigene Karten seiner Einsatzumgebung zu erstellen und dieses „Wissen“ sicher mit anderen Robotern der Flotte zu teilen. So werde „eine vollständig unabhängige, flexible und skalierbare Navigation auch in Gegenwart von Menschen gewährleistet, ohne dass eine zusätzliche Infrastruktur erforderlich sei“. ABB habe dazu die Augen von Robotern durch KI-gestützte 3D-Visiontechnologie, die Hände durch fortschrittliche Kraftsensoren, präzise Steuerung und maschinelles Lernen und die unabhängige Mobilität durch 3D-Mapping perfektioniert.

Die Verschmelzung dieser Technologien verleiht unseren Robotern ein umfassendes und dynamisches Verständnis der Welt um sie herum.

Marc Segura, Leiter der Robotics-Division von ABB

Durch die Verschmelzung der Technologien werden ABB-Kunden in Automobilindustrie, Fertigung und Logistik in die Lager versetzt, sich auf sicherere, intelligentere und autonome Betriebsabläufe zu stützen.

Einfach programmieren mit AMR Studio

Ergänzt werden die Fähigkeiten der KI-gestützten 3D-Bildverarbeitung durch AMR Studio: eine benutzerfreundliche Plattform, mit deren Hilfe sich Routen und Aufträge für einzelne AMR und sogar ganze Flotten erstellen und konfigurieren lassen. Wie ABB Robotics angibt, lassen sich mit der Programmierhilfe Inbetriebnahmezeiten gegenüber herkömmlichen Systeme um bis zu 20 Prozent senken. 2025 möchte sich ABB eigenen Angaben zufolge darauf konzentrieren, seine hochpräzise Hardware mit KI und Software zu kombinieren, um die Autonomie und Vielseitigkeit seiner Lösungen weiter zu erhöhen.

Dieser Artikel stammt von unserem Partnerportal MM Logistik.

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