Studie von AWS zeigt Potenzial und Hürden Künstliche Intelligenz und die Milliarden-Chance für Deutschland

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Im Rahmen einer aktuellen Studie hat AWS das KI-Potenzial und die entsprechenden Hindernisse für Deutschland unter die Lupe genommen. Demnach geht die mögliche zusätzliche Wertschöpfung in den kommenden Jahren in dreistellige Milliardenbeträge.

Laut einer Studie von AWS ist bei anhaltend fortschreitender Verbreitung von KI mit milliardenschwerer Wertschöpfung in der deutschen Wirtschaft zu rechnen.(Bild:  Gerd Altmann /  Pixabay)
Laut einer Studie von AWS ist bei anhaltend fortschreitender Verbreitung von KI mit milliardenschwerer Wertschöpfung in der deutschen Wirtschaft zu rechnen.
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay)

Für die Studie „Unlocking Europe’s AI Potential in the Digital Decade“ von Strand Partners im Auftrag von AWS wurden über 16.000 Bürger und 14.000 Unternehmen in der EU, Großbritannien und der Schweiz befragt. Aus den Ergebnissen lässt sich auch der Einfluss von KI auf die deutsche Wirtschaft ableiten. So haben im vergangenen Jahr bereits 36 Prozent der hiesigen Unternehmen KI eingesetzt, was einem Anstieg von 29 Prozent gegenüber 2022 entspricht.

Die Aussichten sind durchaus rosig: Sollte der Einsatz von KI und anderen digitalen Technologien mit gleichem Tempo vorangehen, könnte dies hierzulande bis 2030 zu einer zusätzlichen Bruttowertschöpfung in Höhe von 116 Milliarden Euro führen. Insgesamt wird in diesem Zeitraum ein positiver Gesamteffekt auf die deutsche Wirtschaft von 668 Milliarden Euro erwartet.

Hürden bewältigen, Chancen nutzen

Um dieses Wachstumspotenzial voll auszuschöpfen, gilt es laut AWS drei wesentliche Hürden zu nehmen. So müsse ein innovationsförderndes Klima entstehen, der Fachkräftemangel bekämpft werden und die Unternehmen Zugang zu neuesten Technologien erhalten. Besonders der Mangel an qualifiziertem Personal bleibt ein Problem: Nur 15 Prozent der Firmen gaben an, ohne Probleme fachkundige Mitarbeiter zu finden. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) sehen sich sogar mit einem Mangel an grundlegendsten digitalen Fähigkeiten konfrontiert – etwa der Unfähigkeit, eine E-Mail zu versenden. Gut ein Fünftel (21 Prozent) der Unternehmen wirbt deshalb Personal im Ausland an, rund jeder zehnte Betrieb (11 Prozent) beteiligt sich an Weiterbildungsprogrammen.

Die Studie zeigt auch, dass fast zwei Drittel (60 Prozent) der Verbraucher davon ausgehen, dass KI das Gesundheits- und Bildungswesen in den kommenden fünf Jahren grundlegend verändern wird. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) erwartet eine wichtige Rolle der Technologie bei der Bewältigung großer gesellschaftlicher Herausforderungen.

„Wir erleben derzeit dank generativer KI einen Technologiesprung. Die Studie unterstreicht die enormen Wachstumschancen für Deutschland durch die Technologie, wenn dafür gleichzeitig die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Die Cloud bietet schon heute einfachen Zugang zu KI“, erklärt Constantin Gonzalez, Principal Solutions Architect von AWS.

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