Drei Viertel der Unternehmen setzen bereits KI-Strategie um Künstliche Intelligenz – deutsche Wirtschaft macht Tempo

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Deutsche Unternehmen sind auf dem Weg in die KI-Zukunft bereits weiter als oftmals vermutet: Wenn drei von vier Unternehmen konkrete KI-Strategien verfolgen, ist das ein klares Zeichen, dass KI kein Zukunftstrend mehr ist. Das zeigt eine aktuelle Studie von Iron Mountain.

KI kann für deutsche Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Wertschöpfung leisten sowie Zukunfts- und Konkurrenzfähigkeit sicherstellen.(Bild:  © Pixels Hunter – stock.adobe.com)
KI kann für deutsche Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Wertschöpfung leisten sowie Zukunfts- und Konkurrenzfähigkeit sicherstellen.
(Bild: © Pixels Hunter – stock.adobe.com)

Der Studie zufolge implementieren 77 Prozent der deutschen Unternehmen bereits eine KI-Strategie in Einklang mit ihren Geschäftszielen oder haben die Einführung bereits erfolgreich abgeschlossen. Weitere 22 Prozent haben zudem mindestens eine Strategie definiert oder planen die Einführung. Mit einem Anteil von weniger als einem Prozent hat nur eine verschwindend geringe Anzahl an Unternehmen noch keinen strategischen Ansatz für KI erarbeitet.

Die Zahlen belegen einen klaren Trend hin zu einer verstärkten Automatisierung von Geschäftsprozessen und Daten – eingebettet in einen strategischen und organisatorischen Rahmen des jeweiligen Unternehmens. Damit kann KI für deutsche Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Wertschöpfung leisten sowie Zukunfts- und Konkurrenzfähigkeit sicherstellen.

Ralf Reich, Vice President Northern Europe bei Iron Mountain Germany GmbH, gibt allerdings zu bedenken: „Vor der Automatisierung kommt die Digitalisierung. Die Digitalisierung relevanter Daten ist die Grundlage, um das volle Potenzial von KI auszuschöpfen.“

KI ist eine treibende Kraft der digitalen Transformation

Die Integration von Künstlicher Intelligenz rückt die digitale Transformation in den Fokus: Die Studie zeigt, dass 68 Prozent der Unternehmen einen erheblichen Teil der für die KI-Strategie relevanten Daten bereits digitalisiert haben. Digital zugängliche und gut strukturierte Daten bilden die Basis für erfolgreiche KI-Anwendungen, etwa für das Training der Modelle oder zur Analyse ebenjener Daten. Ohne diese digitalen Datensätze wären intelligente Systeme kaum in der Lage, relevante Erkenntnisse zu liefern oder Prozesse effizient zu automatisieren.

Für eine erfolgreiche digitale Transformation ist eine entsprechende Datenstrategie essenziell: Hierzu gehört zunächst die Klassifizierung und Digitalisierung der bestehenden physischen Unterlagen sowie ihre Archivierung entlang der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen. Für eine erfolgreiche Digitalisierung können erfahrene Partner eine wichtige Unterstützung sein. Eigenen Angaben zufolge setzt Iron Mountain global Projekte für 225.000 Kunden um. Das Unternehmen habe kürzlich die Iron Mountain InSight Digital Experience Platform (DXP) veröffentlicht. Die damit verbundene Möglichkeit, Workflows zu automatisieren, führe dazu, dass Daten schneller zugänglich seien, Audit-Vorschriften eingehalten werden könnten und die Daten der Kunden KI-fähig würden.

Über die Studie

Im Auftrag von Iron Mountain hat Vanson Bourne im August und September 2024 200 IT-Entscheider in deutschen Unternehmen mit der mehr als 250 Mitarbeitern befragt.

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