Hasso-Plattner-Institut

Kostenlose Onlinekurse über openHPI sind beliebt

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Das System von openHPI.
Das System von openHPI. (Bild: HPI)

Immer mehr Internetnutzer nehmen an kostenlosen Onlinekursen teil, um sich universitäres Wissen zur IT anzueignen. Das Hasso-Plattner-Institut konnte nun die 200.000. Einschreibung auf seiner Bildungsplattform openHPI verzeichnen.

Seit dem Start des Angebots konnten die Potsdamer Wissenschaftler rund 30.000 Zeugnisse für erfolgreiche Online-Lerner ausstellen. Das entspricht einer Abschlussrate von rund 15 Prozent der eingeschriebenen Nutzer. Alle 17 bislang angebotenen Onlinekurse und -workshops sind weiterhin für alle Nutzer in deutscher, englischer und chinesischer Sprache verfügbar, eine Leistungskontrolle ist allerdings nicht mehr möglich.

Reger Austausch im Forum

Stattdessen findet ein reger Austausch zwischen den Nutzern und den Lehrenden im openHPI-Forum statt. Durchschnittlich werden mehr als 3.000 Fragen, Antworten und Kommentare pro Kurs in der virtuellen Lerngemeinschaft gepostet. „Diese sind gewissermaßen das Herzstück und machen unsere mehrwöchigen Kurse zu einmaligen sozialen Lern-Erlebnissen“, erklärt HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel. Im Herbst wird mit dem Python-Programmierkurs ein besonders beliebtes Angebot für Schüler und interessierte Laien neu aufgelegt. Weitere Kurse und Workshops beschäftigen sich mit Java, In-Memory Data Management und Semantic Web Technologies.

Kollaboratives Lernen

Laut Meinel kommt „Peer Assessment“ besonders gut bei den Nutzern an: Dabei handelt es sich um eine Form des kollaborativen Lernens, in deren Rahmen die Teilnehmer Lösungen anderer, anonym bleibender Nutzer bewerten und anhand vorgegebener Kriterien Feedback geben. Neu ist dagegen das „Quiz Recap“, das mittels zufällig angezeigter Selbsttest-Fragen den Kursinhalt wiederholt und bei Bedarf passende Lehr-Videos vorschlägt. Letztere lassen auch mit der openHPI-Android-App herunterladen und offline ansehen. An einer App für iOS wird laut dem Institut ebenfalls schon gearbeitet.

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