Offene Standards für Agentic Commerce Klarna dockt an Googles Protokoll für KI-Handel an

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Der Zahlungsanbieter Klarna unterstützt Googles Universal Commerce Protocol. Damit entsteht ein technisches Fundament für KI-Agenten, die plattformübergreifend einkaufen und bezahlen können.

Klarna tritt Googles Universal Commerce Protocol bei. Offener Standard soll KI-Agenten plattformübergreifenden Einkauf und Checkout ermöglichen.(Bild:  Klarna)
Klarna tritt Googles Universal Commerce Protocol bei. Offener Standard soll KI-Agenten plattformübergreifenden Einkauf und Checkout ermöglichen.
(Bild: Klarna)

Klarna beteiligt sich am von Google initiierten Universal Commerce Protocol (UCP), einem offenen Standard für agentenbasierten digitalen Handel. Ziel ist eine gemeinsame technische Sprache, über die KI-Assistenten direkt mit Shops, Zahlungsdiensten und Handelsplattformen interagieren sollen.

Das UCP adressiert ein zentrales Problem des entstehenden KI-Commerce: fehlende Interoperabilität. Heute arbeiten viele Systeme mit proprietären Schnittstellen. Das erschwert automatisierte Kaufprozesse durch KI-Agenten. Mit einem standardisierten Protokoll sollen Produktrecherche, Bestellung und Checkout über verschiedene Anbieter hinweg orchestrierbar werden.

Für Klarna bedeutet der Schritt, die eigenen Zahlungs- und Shoppingdienste in ein offenes Ökosystem einzubetten. KI-gestützte Assistenten könnten damit direkt Klarna-Services ansprechen, ohne individuelle Integrationen pro Plattform. Händler könnten wiederum von geringerer technischer Komplexität profitieren, wenn sie agentenbasierte Einkaufserlebnisse unterstützen wollen.

Die Initiative knüpft an eine bestehende Zusammenarbeit zwischen Klarna und Google an. Dazu zählen Integrationen rund um Google Pay, den Google Store sowie die Nutzung von Google-Cloud-Infrastruktur. Zusätzlich hatte Klarna zuvor Unterstützung für Googles Agent Payments Protocol angekündigt, das speziell auf Zahlungsabwicklung durch KI-Agenten zielt. Das UCP erweitert diesen Ansatz um eine umfassendere Handelslogik.

Nach Einschätzung beider Unternehmen werden offene Standards zur Voraussetzung für vertrauenswürdige KI-gestützte Einkaufssysteme. Sie sollen Sicherheit, Transparenz und plattformübergreifende Nutzbarkeit ermöglichen. Das sei insofern wichtig, wenn autonome Software künftig aktiv an Transaktionen beteiligt ist.

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