Zentrale Anlaufstelle für Einzelhändler KI.NRW ruft „KI-Navi für den Handel“ ins Leben

Von Martin Hensel 1 min Lesedauer

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Das „KI-Navi für den Handel“ ist das neue Flagship der Kompetenzplattform KI.NRW. In dessen Rahmen identifizieren, erproben und demonstrieren Handelsexperten bedarfsgerechte KI-Anwendungen und stellen diese als „Navi“ bereit.

Förderbescheidübergabe für das Projekt „KI-Navi für den Handel“. Von links nach rechts: Frank Rehme (Geschäftsführer gmvteam), Claudia Lehmann (Geschäftsführerin gmvteam), Frank Holland (Geschäftsführer Handelsverband NRW), Mona Neubaur (Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie NRW), Conrad von Bonin (Geschäftsführer EECC), Dr. Georg Schwering (Head of Scientific Research EECC) und Dr. Christian Temath (Geschäftsführer KI.NRW).(Bild:  MWIKE NRW)
Förderbescheidübergabe für das Projekt „KI-Navi für den Handel“. Von links nach rechts: Frank Rehme (Geschäftsführer gmvteam), Claudia Lehmann (Geschäftsführerin gmvteam), Frank Holland (Geschäftsführer Handelsverband NRW), Mona Neubaur (Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie NRW), Conrad von Bonin (Geschäftsführer EECC), Dr. Georg Schwering (Head of Scientific Research EECC) und Dr. Christian Temath (Geschäftsführer KI.NRW).
(Bild: MWIKE NRW)

Die Digitalisierung geht auch am Einzelhandel nicht spurlos vorbei. Vom technologischen Wandel bis hin zu externen Faktoren wie Lieferkettentransparenz, Fachkräftemangel oder veränderte Kundenbedürfnisse sind zahlreiche Hürden zu bewältigen. Der Einsatz von KI kann helfen, derartige Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und unternehmerische Maßnahmen einzuleiten.

Das neue KI-NRW-Projekt „KI-Navi für den Handel“ soll hierbei unterstützen. Das Konsortium aus gmvteam, Handelsverband NRW und dem European EPC Competence Center (EECC) will KI-Lösungen für den NRW-Einzelhandel nutzbar machen. Zielgruppe sind vor allem kleine und mittelständische Einzelhändler, die sich mittels des „KI-Navis“ barrierefrei über KI-Anwendungen innerhalb ihrer Branche informieren und geeignete Lösungen finden sollen. Finanziert wird das auf vier Jahre angelegte Vorhaben vom Land Nordrhein-Westfalen, das auch eine Förderung in Höhe von rund 2,2 Millionen Euro bereitstellt.

Zukunftsfähigkeit sicherstellen

Die im Projekt erarbeiteten und vorgestellten Use Cases sollen Zugangshürden abbauen und den einfachen KI-Einsatz begünstigen. Ein Onlineportal stellt über Dashboards entsprechende Informationen bereit. „Zeitintensive Arbeits- und Entscheidungsvorgänge werden zukünftig vereinfacht oder automatisiert. Dadurch entsteht nicht nur ein großer Kostenvorteil durch mehr Prozesstransparenz, sondern auch neuer Freiraum zur Optimierung des kundenzentrierten Geschäftsmodells“, erklärt Frank Rehme von gmvteam.

KI.NRW nimmt das Projekt als Schirmherrin in die Kompetenzplattform und Flagship-Initiative auf. „Wichtig ist den Projektbeteiligten, alle Mitarbeitenden mithilfe von Aufklärungs- und Qualifizierungsangeboten einzubeziehen. Das ist aus unserer Sicht entscheidend für die erfolgreiche Implementierung und Akzeptanz von Künstlicher Intelligenz“, verdeutlicht Geschäftsführer Dr. Christian Temath.

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