appliedAI stellt Tool für KI-Anwendungsfälle vor KI-Use-Cases systematisch managen und bewerten

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Die appliedAI-Initiative hat ein Tool vorgestellt, das Unternehmen bei der systematischen Erfassung und Risikobewertung ihrer KI-Use-Cases unterstützen soll. Das ist insbesondere in Hinblick auf den „AI Act“ der EU von Bedeutung.

Das Portfolio-Feature des „Use Case Management“-Tools gibt einen ganzheitlichen Überblick über den Fortschritt der KI-Initiativen eines Unternehmens.(Bild:  appliedAI)
Das Portfolio-Feature des „Use Case Management“-Tools gibt einen ganzheitlichen Überblick über den Fortschritt der KI-Initiativen eines Unternehmens.
(Bild: appliedAI)

Der unternehmensweite Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) ist mit zahlreichen Fallstricken verbunden. Entsprechende Projekte stagnieren oft und erreichen im Ergebnis nicht die erwarteten Wettbewerbsvorteile. Ein möglicher Lösungsansatz ist die eingehende Bewertung der KI-Anwendungsfälle aus unternehmerischer und rechtlicher Sicht. Die appliedAI-Initiative bietet deshalb mit „Use Case Management“ ein Tool an, das KI-Use-Cases systematisch erfasst und zudem die durch den „AI Act“ der EU vorgeschriebene Risikoklassifizierung mit einem Portfolio-Management-Ansatz verknüpft.

Das Tool entstand in Kooperation mit Industriepartnern und soll Unternehmen einen klaren Blick über ihre Anwendungsfälle verschaffen. Zudem unterstützt es beim Einhalten der „AI Act“-Vorgaben und soll durch besseres Management den Return on Investment (ROI) erhöhen. Dabei werden auch spezifische Ziele, Bedürfnisse und Ressourcen des jeweiligen Unternehmens berücksichtigt, um Synergien zwischen einzelnen Anwendungsfällen zu schaffen. Zielgruppe des Tools sind KI-Abteilungen und entsprechende Führungskräfte sowie Legal- und Compliance-Bereiche.

Zentrale Steuerung unvermeidlich

Auch nach der Verabschiedung des „AI Acts“ sind zahlreiche Fragen noch ungeklärt. So müssen Unternehmen etwa alle KI-Anwendungen auf ihre Risikokategorie hin überprüfen, diese Einstufung nachvollziehbar dokumentieren und auch Änderungen sichtbar machen. „All das bedeutet, dass Unternehmen gar nicht um eine zentrale Steuerung aller KI-Anwendungen herumkommen. Wenn diese aber auch noch gut gemacht ist, dann kann der Mehraufwand in einen Vorteil verwandelt werden und hilft Unternehmen dabei, KI-Anwendungen effizienter und zielgerichteter umzusetzen“, erklärt Dr. Andreas Liebl, Managing Director und Mitgründer von appliedAI.

Das neue Tools setze hier an: „Es kombiniert ein übersichtliches Use Case Portfolio Management mit AI Compliance und Governance“, so Liebl. Unternehmen müssten KI implementieren und erfolgreich skalieren, um Mehrwert zu schaffen und der Konkurrenz zwei entscheidende Schritte voraus zu sein. Dabei sei die Technologie längst kein „Nice-to-have“ mehr. „Unternehmen, die dies erkennen, haben einen klaren Vorteil gegenüber ihren Wettbewerbern. Das ist natürlich eine große Aufgabe, in einem für viele noch relativ neuen Feld. Deshalb bieten wir mit unseren Leistungen und dem neuen Tool Unterstützung auf der individuellen KI-Reise“, meint der Experte.

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