Studie von SambaNova zeigt Probleme auf KI-Teams in Unternehmen sind oft unterbesetzt

Von Martin Hensel

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Wie eine aktuelle Studie im Auftrag von SambaNova zeigt, sind KI-Teams in deutschen Unternehmen häufig unterbesetzt. Zudem stellt das schnelle Modell- und Datenwachstum eine Herausforderung dar.

Der Fachlkräftemangel spielt auch im KI-Bereich nach wie vor eine große Rolle.
Der Fachlkräftemangel spielt auch im KI-Bereich nach wie vor eine große Rolle.
(Bild: SambaNova )

SambaNova, Spezialist für KI- und Deep-Learning-Plattformen, hat eine Umfrage rund um die Einführung von KI in Unternehmen durchgeführt. An der Erhebung nahmen 644 Unternehmensleiter und IT-Führungskräfte aus deutschen und britischen Unternehmen teil. Die Studie sollte herausstellen, welche Herausforderungen bei der Bereitstellung von KI-basierten Lösungen bestehen, falls eine anstehende Transformation auf sich schnell wandelnde Veränderungen und Anforderungen trifft.

Potenzial trifft auf Probleme

Führungskräfte sind sich demnach des Potenzials von KI durchaus bewusst. Doch bereits bei der Einführung treten erste Herausforderungen auf. So werden zwar mit großem Engagement neue KI-Modelle und Algorithmen übernommen, aber 73 Prozent der Befragten können dennoch kaum mit der Geschwindigkeit des Modell- und Datenwachstums mithalten. So gibt es insbesondere Schwierigkeiten beim Finden und Anpassen der Modelle und Algorithmen (65 Prozent), beim Einrichten der Infrastruktur (54 Prozent) oder dem Aufbereiten der Daten (46 Prozent).

Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Führungskräfte gaben an, die geschäftlichen Auswirkungen von KI für „transformierend“ zu halten oder erhebliche Geschäftsverbesserungen zu erwarten. Nur 16 Prozent gehen diesbezüglich von keinen Effekten auf ihr Business aus. Ein großes Problem bleibt der Fachkräftemangel: 86 Prozent der Studienteilnehmer finden nur schwer qualifiziertes Personal. Immerhin verfügen 65 Prozent der IT-Manager über Budget, um zusätzliches Personal für ihr IT-Team zu rekrutieren.

„Kein anderer Technologiebereich wird derzeit stärker ausgebaut als KI und hier besonders große Sprachmodelle rund um GPT („Generative Pre-trained Transformer“)”, erklärt Chris Kenny, General Manager, EMEA von SambaNova. Die Möglichkeiten der Modelle seien zum Greifen nah, aber IT-Teams würden oftmals nicht die Ressourcen oder das Fachwissen haben, um daraus Vorteile zu ziehen. „Unternehmen, die Schwierigkeiten bei der Einführung von KI haben, bietet die Bereitstellung von KI als Service einen guten Weg, KI-Initiativen schneller implementieren und skalieren zu können und so konkurrenzfähig zu bleiben“, so Kenny.

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