Studie von SambaNova KI-Investitionen – Führungskräfte erwarten Wettbewerbsvorteile

Von Martin Hensel

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Mehr als die Hälfte aller Führungskräfte in Unternehmen ist der Ansicht, dass Investitionen in KI einen Wettbewerbsvorteil nach sich ziehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des KI-Spezialisten SambaNova.

KI bringt aus Sicht von Führungskräften Wettbewerbsvorteile mit sich.
KI bringt aus Sicht von Führungskräften Wettbewerbsvorteile mit sich.
(Bild: SambaNova)

Die global durchgeführte Umfrage unter 2.149 Unternehmens- und IT-Führungskräften aus Großbritannien, den USA und Deutschland soll Aufschluss über die Einführung von KI-Lösungen in Unternehmen geben. Sie belegt den zunehmenden Einsatz von KI und sieht Potenzial für eine beschleunigte Entwicklung, sofern über die fragmentierte Verbreitung kleinerer Modelle hinausgegangen wird.

Führungskräfte stellen KI meist in den Mittelpunkt einer mehrjährigen Technologiestrategie. In Deutschland sind 70 Prozent der Manager der Ansicht, dass KI in den kommenden 12 bis 24 Monaten ihr Geschäft transformieren oder zumindest erhebliche Veränderungen herbeiführen wird. Nach der Art dieser Veränderungen befragt, wurden vor allem rationalisierte Prozesse und kürzere Reaktionszeiten (82 Prozent), geringere Kosten dank Prozessautomatisierung und besserer Nutzung der Mitarbeiterressourcen (65 Prozent) sowie Gewinnsteigerungen oder neue Einnahmequellen dank optimierter Datenanalysen (65 Prozent) genannt.

KI als Wettbewerbsfaktor

Die Studie zeigt außerdem, dass KI zunehmend als Wettbewerbsfaktor betrachtet wird. In Deutschland glauben über die Hälfte (62 Prozent) der Führungskräfte, dass ihre Mitbewerber bereits KI einsetzen. Drei Viertel sind besorgt, dass sich ihre Konkurrenz dadurch einen Wettbewerbsvorteil verschafft.

Als eine der größten Herausforderungen gilt die Anzahl der produktiv eingesetzten KI-Modelle. Nur 12 Prozent setzen sie als groß angelegte Initiative ein. Der Rest (88 Prozent) führt KI über mehrere Programme ein, was unter anderem zu einer weniger kohärenten KI-Strategie führen kann. Ein einzelnes, vielseitig einsetzbares Sprachmodell könnte hierbei Abhilfe schaffen.

„Die meisten Organisationen, die mit ihren KI-Initiativen schon weiter fortgeschritten sind, arbeiten immer noch mit hunderten oder gar tausenden von unterschiedlichen Modellen“, erklärt Marshall Choy, Senior Vice President Product von SambaNova. Diese seien nicht leicht zu handhaben und kaum überprüfbar. „Hier kann ein einzelnes Sprachmodell die Grundlage für alle KI-Anwendungen und -Workflows auf Unternehmensebene für das nächste Jahrzehnt sein“, so Choy.

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