Bubble-Erkennung und Quantum-Adoption wichtige Innovationsmarker SAS-Trends 2026: Banken adoptierten KI-Agenten, verlangen aber Transparenz

Quelle: Pressemitteilung SAS 2 min Lesedauer

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Laut SAS-Experten setzen sich KI-Agenten zur Erschließung unstrukturierter Daten 2026 im Bankensektor durch. Dabei geht der Trend hin zu weniger KI-Vertrauen und mehr verifizierbarer Transparenz. Präzise Marktblasenerkennung und erste hybride Quantum-Anwendungen werden wichtige Innnovationsmetriken.

Mehr agentische KI-bei weniger KI-Vertrauen: so die Haupttrends für 2026 im Bankensektor laut SAS-Prognosen.(Bild:  SAS)
Mehr agentische KI-bei weniger KI-Vertrauen: so die Haupttrends für 2026 im Bankensektor laut SAS-Prognosen.
(Bild: SAS)

KI-Agenten (Künstliche Intelligenz) werden sich 2026 laut Prognose des Analytics-Softwareanbieters SAS als Alltagswerkzeug zur Arbeit mit unstrukturierten Daten bei Banken und Versicherungen durchsetzen. „Generative AI wird für unstrukturierte Daten, was traditionelle Statistik schon seit langem für strukturierte ist“, erklärt Terisa Roberts, Global Director für Risikomodellierung, Entscheidungsfindung und Governance bei SAS.

Die steigende Reife agentischer KI sei insbesondere deswegen entscheidend, weil im Durchschnitt über 80 Prozent der Unternehmensdaten unstrukturiert seien, so etwa Text- oder Bilddateien. Zudem würden gerade unstrukturierte Daten jährlich um bis zu 60 Prozent anwachsen. Roberts zufolge verbirgt sich hier ein erhebliches Potenzial, mit passgenauen KI-Agenten aus unstrukturierten Daten strategische Entscheidungsvorlagen und Risikoeinschätzungen zu erschließen.

Innovationsmarker: Marktblasenerkennung und Quantum

Zumindest für die führenden Banken erwartet SAS, dass 2026 sogenannte Bubble-sensible-Modelle zum Standardbaustein in der Preisgestaltung, dem Risikomanagement und bei Stresstests werden. Die Aufgabe dieser Modelle ist es, einzelne treibende Faktoren hinter Marktpreisen zu identifizieren sowie Risikoprämien und andere Komponenten einzubeziehen, die allesamt riskante Blasen verursachen können. Dabei hinken viele Banken noch hinterher: „Bubble-Indikatoren sollten zum Standard für alle Banken werden – ein flächendeckender Einsatz ist für 2026 aber noch nicht abzusehen“, resümiert Robert Jarrow, Risikodaten-Spezialist bei SAS.

In der Perspektive der nächsten fünf Jahre wird auch Quantencomputing in der Bankenwelt ankommen, so die SAS-Einschätzung, zumindest wenn es um „hybride Ansätze aus Quantentechnologie und klassischem Computing“ geht. Durchbrüche und klare Wettbewerbsvorteile für die Vorsprescher erwartet Global Banking Strategist Julie Muckleroy im Risikomanagement, Betrugsprävention und im Bereich Decision Intelligence.

Mehr KI bei weniger Vertrauen ist der Trend

„KI macht Finanzinstitute schneller, smarter und selbstbewusster, manchmal [aber] zu selbstbewusst“, warnt Director of Financial Services Marketing bei SAS Alex Kwiatkowski. 2025 haben sich KI-gestützte Systeme, die autonom und in Sekundenschnelle folgenreiche Entscheidungen treffen können, bei Kreditbewertungen, Betrugserkennung und Kundenservice immer stärker durchgesetzt. Kwiatkowski verweist auf die Gefahr, bei zunehmendem Vertrauen in KI-Entscheidungen „das menschliche Prinzip aus den Augen“ zu verlieren.

Die Branche habe die Gefahr aber weitgehend erkannt. „Vertrauen muss verdient werden“, betont Kwiatkowski. „2026 wird es von einem Versprechen zu einer unbestechlichen Performance-Metrik, denn der Fokus von Banken entwickelt sich von Modell-getriebener hin zu Nachweis-getriebener Intelligenz. Der neue Standard für diese Intelligenz ist verifizierbare Transparenz für jede Prognose, jede Entscheidung und jede Interaktion.“

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