Studie von Freshworks zeigt Bedenken auf Keine Angst vor KI – aber vor ihren Folgen!

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Eine aktuelle Studie des Business-Software-Anbieters Freshworks zeigt, dass die Deutschen gut auf den Einsatz von KI am Arbeitsplatz vorbereitet sind. Trotzdem sind Bedenken wegen möglicher Folgen noch immer nicht vom Tisch.

Der KI-Einsatz kommt zunehmend im Arbeitsalltag an, wie eine Studie von Freshworks zeigt. Doch auch Bedenken rund um die Technologie bleiben bestehen.(Bild:  Gerd Altmann /  Pixabay)
Der KI-Einsatz kommt zunehmend im Arbeitsalltag an, wie eine Studie von Freshworks zeigt. Doch auch Bedenken rund um die Technologie bleiben bestehen.
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay)

Laut einer aktuellen Umfrage von Freshworks fühlen sich zwei Drittel der Deutschen (66 Prozent) bei der Nutzung von KI wohl. Obwohl 40 Prozent der Führungskräfte Software mit KI-Erweiterungen als nicht sicher betrachtet, sind 61 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass derartige Tools zu einem positiven ROI („Return on Investment“) ihres Unternehmens führen werden. Für die Studie wurden über 7.000 Entscheidungsträger und Manager aus zwölf Ländern zu Einstellung, Einsatz und Wert von KI-gestützten Tools am Arbeitsplatz befragt.

KI-Tools werden genutzt und sparen Zeit

Zu den Ergebnissen zählt auch, dass über die Hälfte (52 Prozent) der deutschen Teilnehmer bereits Open-Source-KI-Tools einsetzen. Weitere 53 Prozent nutzen von ihrem Unternehmen bereitgestellte Pay-to-Use-Tools. Die Hälfte der deutschen Befragten bezeichnet sich selbst bereits als KI-Experten.

Laut der Studie kommt KI-gestützte Software vor allem für Text- und Audioanalysen oder Übersetzungen (49 Prozent), Bilderkennung und -klassifizierung (35 Prozent) sowie Betrugs- und Bedrohungserkennung (26 Prozent) zum Einsatz. Die Hälfte der Befragten ist der Meinung, dass KI-gestützte Tools ihre Arbeit vereinfachen. Die Zeitersparnisse werden überwiegend auf drei bis acht (45 Prozent) sowie neun Stunden oder mehr (28 Prozent) beziffert.

Sorge um Arbeitsplätze bleibt bestehen

Mehr als ein Drittel (35 Prozent) der Befragten hat Interesse an der Technologie und freut sich auf deren Einsatz. Allerdings sind knapp zwei Drittel (63 Prozent) auch der Ansicht, dass KI-Ergebnisse immer noch menschliche Aufsicht benötigen, um effektive und umsetzbare Ergebnisse zu erzielen.

Zudem fürchtet fast die Hälfte (42 Prozent) der deutschen Führungskräfte, dass KI schließlich einen Großteil der Arbeitskräfte in ihrem Bereich ersetzen wird. 66 Prozent wollen deshalb ihre KI-Kenntnisse erweitern, um so marktfähig wie möglich zu bleiben. 45 Prozent fürchten, dass KI in Zukunft vor allem jüngere Positionen ersetzen wird, wodurch der Zugang zur nächsten Generation von Arbeitskräften verloren gehen könnte. Laut Freshworks zeigt die Studie aber auch, dass sich die Befragten des Wertes bewusst sind, den Menschen für den Arbeitsplatz haben.

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