Architekturen für produktionsreife KI-Agenten Infosys launcht Agentic AI Foundry

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Mit der Agentic AI Foundry bringt Infosys ein Framework auf den Markt, das Unternehmen beim Aufbau modularer, produktionsfähiger KI-Agenten unterstützen soll. Die Lösung setzt auf offene Schnittstellen, Wiederverwendbarkeit und Governance – und zielt auf die operative Mitte vieler Organisationen.

Mit der Agentic AI Foundry bietet Infosys ein Framework zur Entwicklung und Integration modularer KI-Agenten in Unternehmen.(Bild:  KI-generiert)
Mit der Agentic AI Foundry bietet Infosys ein Framework zur Entwicklung und Integration modularer KI-Agenten in Unternehmen.
(Bild: KI-generiert)

Mit der Agentic AI Foundry stellt Infosys eine Plattform vor, die Unternehmen beim Design, der Integration und Skalierung von KI-Agenten unterstützen soll. Statt generischer Modelle oder einfacher Chatbots liefert die Foundry strukturierte Komponenten – darunter vorgefertigte horizontale und vertikale Agenten – die sich in bestehende IT-, Geschäfts- und Betriebsprozesse einbinden lassen.

Infosys spricht von einem „Repository“ wiederverwendbarer Module, die sich anpassen, kombinieren und überwachen lassen. Die Architektur bleibt offen – ein strategisches Statement gegen Anbieterbindung. Technologisch zielt das Konzept auf die Integration von Multimodalität, Kontextsensitivität und Lernfähigkeit. Das Resultat: KI-Agenten, die sich in Echtzeit an veränderte Rahmenbedingungen anpassen sollen.

Produktionsreife statt Proof-of-Concept

Das Framework will nicht experimentieren, sondern skalieren. Die Agenten sollen produktionsfähig sein, interoperabel mit bestehenden Plattformen und offen für Erweiterungen. Das System lässt sich laut Unternehmen sowohl in IT- als auch in Geschäftsprozesse integrieren – etwa im Support, bei Audits oder bei der Finanzdokumentation.

Für einen Technologiekonzern habe man beispielsweise einen Deep-Research-Agenten entwickelt, der laut Infosys Supportzeiten um bis zu 50 Prozent verkürze.

Infosys setzt das System auch intern ein. Eine Multi-Agenten-Lösung für Rechnungsverarbeitung im Finanzteam habe die Produktivität um mehr als 50 Prozent gesteigert. Damit will der Konzern nicht nur Machbarkeit demonstriert, sondern auch Skalierbarkeit unter realen Bedingungen.

Ökosystem statt Einzellösung

Was Infosys mit der Foundry anstrebt, sei mehr als eine Toolchain: Es gehe um eine Plattform-Logik, bei der Unternehmen nicht nur konsumieren, sondern auch eigene Agenten entwickeln und iterieren können. Offenheit, Interoperabilität und Governance bilden die Schlagworte. Der Begriff „Agentic AI“ solle sich dabei als eigene Klasse etablieren – als logische Fortführung von Foundation Models und orchestrierten Pipelines.

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