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Fraunhofer IOSB arbeitet an einheitlicher Terminologie Glossar rund um Begriffe zum Thema Industrie 4.0

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Im Rahmen von Industrie 4.0 vermischen sich die Begriffe von Produktion und Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) immer mehr. Das Fraunhofer IOSB arbeitet deshalb an einer einheitlichen Terminologie.

Das Fraunhofer IOSB hat ein Industrie-4.0-Glossar in Angriff genommen.
Das Fraunhofer IOSB hat ein Industrie-4.0-Glossar in Angriff genommen.
(Fraunhofer IOSB)

Die Arbeitsgruppe „Begriffe“ des Fraunhofer IOSB unter Leitung von Dr.-Ing. Miriam Schleipen widmet sich der Erarbeitung einer einheitlichen Terminologie für Industrie 4.0. Dabei wird auf den bestehenden Normen und Standards aus dem IKT-Umfeld aufgesetzt. Das ist notwendig, weil manche Bezeichnungen in Produktion und IKT unterschiedliche Bedeutungen haben, wie beispielsweise „Service (Dienst)“. Andere Begrifflichkeiten wie etwa „Komponente“ sind dagegen mehrdeutig oder unpräzise. Derartige Unterschiede stellen ein Hindernis für die Entwicklung übergreifender komplexer technischer Lösungen für Industrie 4.0 sowie die Normung dar.

Basis für Normierung

Das Glossar soll deshalb eine gemeinsame Basis für Industrie-4.0-Begriffe schaffen. Dabei werden unterschiedliche Sichtweisen und Anforderungen berücksichtigt. Im Gegensatz zu existierenden Glossaren berücksichtigt das Projekt explizit existierende Standards und Normen. Zudem werden historisch verschiedene sprachliche und gedankliche Konzepte aus Produktion und IKT zusammengeführt. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Einsatz in der Normung, die präzise und eindeutige Formulierungen benötigt. Ziel ist keine lange Erläuterung, sondern die Konzentration auf Kernpunkte. Für detaillierte Ausführungen wird bei Bedarf auf weitere Quellen verwiesen. Die ersten 19 Definitionen sind bereits zur Veröffentlichung freigegeben und können auf der Fraunhofer-IOSB-Homepage eingesehen werden.

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