Softwareentwicklung mit KI-Unterstützung GitLab 18.5 integriert Agentenplattform und überarbeitet Oberfläche

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Mit Version 18.5 will GitLab seine DevSecOps-Plattform weiter zur intelligenten Entwicklungsumgebung ausbauen. Neben einer komplett neu gestalteten Benutzeroberfläche rücken KI-gestützte Agenten stärker in den Mittelpunk.

GitLab 18.5 führt eine neue Oberfläche, KI-Agenten für Security und Planning sowie erweiterte SAST-Funktionen ein. Fokus auf Effizienz und intelligente Automatisierung.(Bild:  GitLab)
GitLab 18.5 führt eine neue Oberfläche, KI-Agenten für Security und Planning sowie erweiterte SAST-Funktionen ein. Fokus auf Effizienz und intelligente Automatisierung.
(Bild: GitLab)

GitLab hat eine neue Version seiner gleichnamigen DevSecOps-Plattform vorgestellt. GitLab 18.5 bringt eine modernisierte Benutzeroberfläche und erweitert die Integration von KI-basierten Funktionen über die hauseigene Duo-Agentenplattform.

Die neue, panelbasierte Oberfläche soll Entwicklern ein effizienteres Arbeiten ermöglichen: Issues, Merge-Requests und der Duo-Chat können nun parallel angezeigt werden, ohne den Kontext zu wechseln. Auch die globale Suchleiste und Navigation wurden überarbeitet. Das Redesign ist zunächst optional, soll aber mit Version 18.6 zur Standardansicht werden.

Wichtige Neuerung sei die Duo Agent Platform, über die GitLab spezialisierte KI-Agenten bereitstellt. Der Security Analyst Agent unterstützt Teams bei der automatischen Bewertung und Priorisierung von Schwachstellen, während der Duo Planner Agent das Backlog-Management übernimmt – etwa durch das Erkennen veralteter Tickets oder das Vorschlagen von Prioritäten. Über einen Agent Catalog sollen sich künftig auch externe Modelle wie OpenAI Codex, Anthropic Claude oder Google Gemini anbinden lassen.

Für Unternehmen mit hohen Compliance-Anforderungen biete GitLab zudem eine Self-hosted Agent Platform an. Damit können Organisationen eigene KI-Workflows betreiben, ohne sensible Daten an externe Dienste weiterzugeben.

Im Bereich Application Security erweitert GitLab die statische Codeanalyse um eine Static Reachability Analysis, die erkennen soll, ob Schwachstellen im Code tatsächlich aufrufbar sind. Neu sei außerdem ein Diff-basiertes SAST-Verfahren, das nur geänderte Codezeilen prüft, um Scans zu beschleunigen. Weitere Features betreffen erweiterte Regeln für eigene SAST-Policies, die Unterstützung zusätzlicher Programmiersprachen sowie Validitätsprüfungen von Secrets.

Viele der neuen Funktionen befinden sich wohl noch im Beta-Stadium oder sind zunächst nur für Cloud-Nutzer verfügbar.

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