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Space-Tech-Start-up von Airbus Geodatenplattform UP42 vorgestellt

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Das Berliner Start-up UP42 hat seine gleichnamige Geodatenplattform präsentiert. Sie soll Zugang und Verarbeitung von Geodaten vereinfachen und bietet zudem integrierte Datenauswertung und eine modulare Infrastruktur.

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UP42 hat seine gleichnamige Geodatenplattform vorgestellt.
UP42 hat seine gleichnamige Geodatenplattform vorgestellt.
(Bild: UP42)

UP42 soll vor allem Entwicklern mit weniger Erfahrung auf diesem Gebiet und fehlender Infrastruktur neue Möglichkeiten bieten, Geodaten zur Verbesserung von Geschäftsmodellen und Entscheidungen einzusetzen. Die Plattform kombiniert hochauflösende Satelliten- und Drohnenbilder sowie IoT- und weitere Daten aus kommerziellen und offenen Quellen mit einsatzbereiten Algorithmen. Letztere lassen sich individuell erweitern, zudem können Nutzer eigenen Code auf die Plattform hochladen und Cloud-basiert ausführen. Dank der modularen technischen Infrastruktur passt sich UP42 in Echtzeit an die Anforderungen der jeweiligen Anwendungen an und sorgt somit für einfache Skalierung.

Einfacher Zugang

Die Plattform stellt zum Auftakt eine Reihe an Daten und Algorithmen bereit, die diverse Anwendungen ermöglichen. Sie eignet sich damit beispielsweise zur Beobachtung von Anbauflächen, zum Aufspüren von Umweltverschmutzungen oder zur Analyse von Urbanisierungsgraden. Als Zielgruppe sind vor allem kleine und mittelständische Unternehmen sowie Selbstständige vorgesehen, die ihr Angebot dank der niedrigeren Einstiegshürde mit Geodaten verbessern wollen.

„Wir haben UP42 entwickelt, um den Markt auf eine ganz andere Art und Weise anzusprechen und damit eine viel größere Vielfalt potenzieller Nutzer von Erdbeobachtungsdaten zu erreichen. Wir glauben fest an einen neuen und dynamischen Weg, Geodatenlösungen mit unseren Partnern zu entwickeln – basierend auf einer Public Cloud-Umgebung, die einen vereinfachten Zugriff auf eine Vielzahl von Geodatenquellen ermöglicht und die Entwicklung von Anwendungen erleichtert“, erklärt Dirk Hoke, CEO von Airbus Defence and Space, der Muttergesellschaft von UP42.

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