Forschungsergebnisse von Elastic Generative KI trifft auf Begeisterung und Bedenken

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Aktuellen Erkenntnissen von Elastic zufolge wird generative KI seitens der IT-Entscheider mit großer Begeisterung aufgenommen. Das transformative Potenzial generativer KI wird demnach von nahezu allen IT-Verantwortlichen (98 Prozent) anerkannt. Bedenken und Probleme bremsen die Technologie aber häufig aus.

Laut einer aktuellen Studie von Elastic trifft generative KI unter IT-Entscheidern auf hohe Erwartungen, wird aber von Bedenken und Problemen ausgebremst.(Bild:  Screenshot / Vanson Bourne/ Elastic)
Laut einer aktuellen Studie von Elastic trifft generative KI unter IT-Entscheidern auf hohe Erwartungen, wird aber von Bedenken und Problemen ausgebremst.
(Bild: Screenshot / Vanson Bourne/ Elastic)

Der Bericht „The Elastic Generative AI Report: One Year On, Identifying the Impact and Challenges of Early Generative AI Implementation Worldwide“ zeigt, dass die meisten (91 Prozent) der IT-Entscheidungsträger für das aktuelle Jahr und darüber hinaus zusätzliche Investitionen in generative KI einplanen. Laut Elastic zeugt dies von Optimismus, dass diese Technologie die betriebliche Effizienz und Produktivität steigert, die Entscheidungsfindung beschleunigt, die Kundenbindung verbessert und den Sicherheitsstatus stärkt. Für die Studie wurden 3.200 IT-Entscheider in den USA, Europa und dem APAC-Raum (Asien-Pazifik) von den Marktforschern von Vanson Bourne befragt.

„Unternehmen können es sich nicht leisten, die Möglichkeiten zu ignorieren, die generative KI bietet, um Geschäftsprozesse zu verbessern, Innovationen zu beschleunigen und Kosten zu reduzieren“, meint Jörg Hesske, Area Vice President Central & Eastern Europe von Elastic.

Begeisterung wird durch Bedenken gebremst

Die Begeisterung für generative KI ist den Ergebnissen der Studie nach groß: Mehr als die Hälfte der Befragten (61 Prozent) erwartet Optimierungen in Bezug auf Ressourcen, Betriebseffizienz und Produktivität sowie bessere Kundenerlebnisse (43 Prozent) und exaktere Entscheidungsprozesse (46 Prozent). Vier von fünf IT-Entscheidern (81 Prozent) erwarten steigende Budgets für generative KI über die kommenden drei Jahre hinweg.

Allerdings bremsen interne und externe Hürden die Einführung aus: Es gibt Bedenken hinsichtlich Sicherheit und Datenschutz (40 Prozent), Regulierungsprobleme (37 Prozent) sowie fehlendes unternehmens- oder branchenspezifisches Know-how bei den generativen KI-Technologien (34 Prozent). Siloartige Datenökosysteme erschweren zudem den Einsatz der Technologie. Gut zwei Drittel (68 Prozent) der Teilnehmer sehen den unternehmensweiten Zugriff auf Daten als Hauptschwierigkeit ihres Unternehmens.

Suche ist wichtiger Faktor

Eine suchbasierte generative KI wird als wesentlicher Effizienztreiber wahrgenommen: 39 Prozent der Unternehmen glauben sogar, durchschnittlich mindestens zwei Tage Arbeitszeit pro Woche pro Mitarbeiter einsparen zu können. Derzeit berichten viele Teilnehmer von Ineffizienzen beim Durchsuchen interner Daten (45 Prozent) sowie möglicherweise fehlerhaften (43 Prozent) oder zu langsamen (43 Prozent) Ergebnissen.

Die IT-Entscheider sind außerdem zuversichtlich, dass generative KI blinde Flecken bei Sicherheit und Observability aufdecken könnte. Verbesserte automatisierte Bedrohungserkennungssysteme (55 Prozent), generierte Schulungsübungen (52 Prozent) und die Erkennung betrügerischer E-Mails und Websites (46 Prozent) sind hierbei einige Möglichkeiten. In Sachen Observability könnte generative KI zudem für Optimierungen beim Umgang mit fehlenden Daten (53 Prozent), bessere Datenmaskierung und besseren Datenschutz (48 Prozent) sowie automatisierte Datenvisualisierung zur besseren Erläuterung von Datenergebnissen und Trends (40 Prozent) sorgen.

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