Oracle-Database-23ai-Technologien und KI-Unterstützung GenDev – KI-zentrierte Infrastruktur für die Anwendungsentwicklung

Von Bernhard Lück 3 min Lesedauer

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Oracle hat auf der CloudWorld 2024 in Las Vegas eine generative Entwicklungsinfrastruktur (GenDev) für Unternehmen vorgestellt. Die KI-zentrierte Infrastruktur biete innovative Technologien, mit denen es Entwicklern möglich sei, schnell anspruchsvolle Anwendungen zu erstellen.

Redner auf der CloudWorld 2024: Juan Loaiza, Executive Vice President, Mission-Critical Database Technologies, bei Oracle.(Bild:  Oracle)
Redner auf der CloudWorld 2024: Juan Loaiza, Executive Vice President, Mission-Critical Database Technologies, bei Oracle.
(Bild: Oracle)

GenDev kombiniere Technologien in Oracle Database 23ai, einschließlich JSON Relational Duality Views, AI Vector Search und APEX, um die Entwicklung mithilfe generativer KI zu erleichtern. Durch die Erstellung modularer Anwendungen, die Verwendung deklarativer Sprachen und die Automatisierung in den Bereichen Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit, Einheitlichkeit und Sicherheit, die für Unternehmensanwendungen unbedingt erforderlich seien, könne diese Entwicklungsinfrastruktur dazu beitragen, die Vorteile der KI schneller zu nutzen und dabei Risiken zu minimieren.

In GenDev, so Oracle, werde die Datenkomplexität auf der Datenebene gehandhabt und die Regeln für Anwendungsdaten, einschließlich Absicht, Vertraulichkeit, Validierung und Integrität, würden von der Daten-Engine durchgesetzt. Um das zu ermöglichen, unterstütze Database 23ai die konvergente Daten-Engine von Oracle sowie alle Datentypen und Workloads, ohne dabei die transparente Datenkonsistenz, die Leistung und die Verfügbarkeit zu beeinträchtigen.

„Genauso wie gepflasterte Straßen gebaut werden mussten, damit wir den vollen Nutzen aus Autos ziehen konnten, müssen wir die Infrastruktur für die Anwendungsentwicklung ändern, um den vollen Nutzen aus der KI-App-Generierung zu ziehen. GenDev ermöglicht es Entwicklern, mithilfe von KI in kürzester Zeit modulare, erweiterbare Unternehmensanwendungen zu erstellen, die verständlich und sicher sind. Nutzer können mit Daten und Anwendungen in natürlicher Sprache interagieren und Daten anhand ihres semantischen Inhalts finden“, so Juan Loaiza, Executive Vice President, Mission-Critical Database Technologies, bei Oracle. „Oracle Database 23ai bietet die KI-zentrierte Infrastruktur, die erforderlich ist, um die generative Entwicklung für Unternehmensanwendungen drastisch zu beschleunigen.“

Entwickler profitierten jetzt auch von den Funktionen von Oracle Database 23ai mit Oracle Autonomous Database on 23ai, die in Oracle Cloud Infrastructure (OCI) und Oracle Database@Azure verfügbar ist.

Mit den folgenden neuen Hauptfunktionen von Autonomous Database werde GenDev vereinfacht und beschleunigt:

  • Oracle Autonomous Database Select AI mit RAG und weiteren Verbesserungen: Der Einsatz von Retrieval-Augmented Generation (RAG) und AI Vector Search liefere präzisere Antworten auf Fragen in natürlicher Sprache, wenn große Sprachmodelle (LLMs) mit Unternehmensdaten verwendet werden. Dadurch werde das Risiko von Halluzinationen gemindert. Dank Autonomous Database sei auch kein Fachwissen mehr erforderlich, um KI-Pipelines zur Generierung und Befüllung von Vektoreinbettungen zu erstellen.
  • Umfassendere Unterstützung für LLMs: Mit der Integration von Autonomous Database und weiteren LLMs – Google Gemini, Anthropic Claude und Hugging Face – könnten Organisationen zusätzlichen Nutzen aus generativer KI ziehen. Autonomous Database lasse sich in 35 verschiedene LLMs von sieben Anbietern integrieren, um Kunden eine große Auswahl beim Erstellen von GenDev-Anwendungen zu bieten.
  • Nvidia-GPU-Unterstützung für Autonomous Database: Kunden werde der Zugriff auf Nvidia-Grafikprozessoren ermöglicht, um bestimmte KI-Datenoperationen zu beschleunigen, ohne sich um die Bereitstellung oder Verwaltung von Grafikprozessorservern kümmern zu müssen. Dabei könnten Kunden zunächst die Vorteile der Oracle-Machine-Learning-Notebooks nutzen, die GPU-fähige Python-Pakete für ressourcenintensive Workloads verwenden, wie z.B. die Generierung von Vektoreinbettungen mithilfe von Transformatormodellen und die Erstellung von Deep-Learning-Modellen.
  • KI-Verbesserungen in Data Studio: Kunden könnten Daten in natürlicher Sprache vorbereiten und laden sowie ein visuelles Drag-and-Drop-Tool verwenden, um KI-Pipelines mit eingebetteten Text- und Bildvektoren zu erstellen.
  • Verbesserungen von Graph Studio: Nutzer könnten mithilfe des integrierten Selfservice-Tools Operational-Property-Graph-Modelle ohne Code erstellen (neu in Oracle Database 23ai).
  • Autonomous Database for Developers: Nutzern werde der Zugriff auf die Funktionen und Tools der Autonomous Database zu einem günstigen Stundensatz ermöglicht. Dadurch werde ein niedrigerer und besser vorhersehbarer Einstiegspunkt für Entwicklungsanwendungsfälle mit einem einfachen Upgrade-Pfad zur Produktionsbereitstellung geschaffen.
  • Autonomous Database for Developers Container Image: Biete Kunden die gleiche fixe Ausprägung, den selben pauschalen Stundensatz und die gleichen Funktionen wie Autonomous Database for Developers in der Cloud, allerdings in einem praktischen herunterladbaren Image. Entwickler würden weiterhin über eine vollständig verwaltete Datenbank mit einer vollständigen Suite integrierter Tools verfügen, können diese jedoch direkt auf ihren Laptops ausführen und bequem in ihren CI/CD-Pipelines verwenden.
  • Autonomous Database Select AI – Synthetic Data Creation: Kunden sei es möglich, die Entwicklung und das Testen von Instanzen einer Autonomous Database zu vereinfachen und zu beschleunigen, indem eine Produktionsdatenbank geklont und die Daten durch realistische, mithilfe von KI generierte Testdaten ersetzt werden.

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