Kollaborative Anwendung von Pegasystems GenAI Blueprint automatisiert das App-Design

Von Bernhard Lück 3 min Lesedauer

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Pegasystems hat eine kollaborative Anwendung vorgestellt, die den Weg von der Idee zur Umsetzung einer App deutlich verkürzen soll. In Pega GenAI Blueprint habe das Unternehmen generative KI mit Best-Practice-Wissen kombiniert, um so das App-Design automatisieren zu können.

Nutzer von Pega GenAI Blueprint können Personas beim Entwurf neuer Anwendungsworkflows konfigurieren.(Bild:  Pegasystems)
Nutzer von Pega GenAI Blueprint können Personas beim Entwurf neuer Anwendungsworkflows konfigurieren.
(Bild: Pegasystems)

Herkömmliche Prozesse verhindern beim App-Design von Anfang an ein innovatives Vorgehen: Sie regen weder zu einem kreativen Designprozess an, noch fördern sie den Austausch mit Stakeholdern, sagt Pegasystems. Generative KI sei hier eine hilfreiche Technologie. Doch die meisten Ansätze würden sie lediglich für das Coding nutzen und nicht um Workflows effizienter zu gestalten oder an Best Practices anzupassen.

Pega GenAI Blueprint ändere dieses Vorgehen. Führungskräfte könnten App-Ideen schnell in interaktive „Application Blueprints“ umwandeln. Die Blueprints seien leicht zu verstehen und könnten gemeinsam in Teams bearbeitet werden. Hierfür werde generative KI mit Pegas Expertise verknüpft. Die erstellten Blueprints könnten auf die Automatisierungsplattform von Pega übertragen werden, um lauffähige Apps auf Unternehmensniveau zu erstellen. GenAI Blueprint führe die Nutzer so intuitiv durch den Prozess, dass Kunden und Partner ein besseres Verständnis für das App-Design entwickeln können, verspricht Pegasystems.

Wie GenAI Blueprint funktioniert

Den Weg von der Idee zur Umsetzung einer App könne GenAI Blueprint deutlich verkürzen. Nutzer müssten zuerst den Zweck der Anwendung beschreiben. Anschließend führe die Bedienoberfläche unter Berücksichtigung sämtlicher Anwendungsdetails intuitiv durch den Workflow. Die Pega-GenAI-Engine optimiere die Blueprints anschließend mit Best-Practice-Workflows und Datenmodellen. Ist das Design finalisiert, könne der Blueprint nahtlos in die Pega-Plattform eingefügt werden. So entstehe eine cloudbasierte Workflow-Anwendung, die auf die Anforderungen des Unternehmens ausgerichtet sei.

Pega GenAI Blueprint biete folgende Vorteile:

  • Agiles und optimales Workflow-Design: Im Gegensatz zu anderen App-Entwicklungstools, die mit generativer KI lediglich mehr Code erstellen würden, konzentriere sich GenAI Blueprint auf eine Verbesserung der Workflows und Entscheidungen. Die Lösung schlage auf Grundlage des beschriebenen Anwendungsszenarios optimale Entwürfe vor. Dies erspare den Verantwortlichen wochenlange Gesprächsrunden mit allen Beteiligten. Die Blueprints enthielten alle Workflow-Phasen, Datenmodelle und Objekte. Zusätzlich werde die User Experience für alle Personas abgebildet.
  • Fundierte Branchenkenntnisse: Pega GenAI basiere auf Azure OpenAI. Es integriere Pegas Best-Practice-Workflows aus 40 Jahren Zusammenarbeit mit internationalen Unternehmen im Finanzsektor, dem Gesundheitswesen, der Telekommunikation und mit behördlichen Einrichtungen. Diese Best Practices, ergänzt durch das Wissen von Azure OpenAI, seien der Ausgangspunkt für den Designprozess. In zukünftigen GenAI-Blueprint-Versionen sollen Unternehmen zudem ihre eigenen Best Practices in privater Umgebung veröffentlichen können, um das kollaborative Arbeiten zu verbessern.
  • Reibungslose Zusammenarbeit im Team: GenAI Blueprint vereinfache die Zusammenarbeit zwischen Führungskräften und IT-Abteilungen und richte Teams auf das gemeinsame Geschäftsziel aus. Application Architects könnten Mitarbeiter zu jedem Blueprint einladen, um Workflows zu bearbeiten, hinzuzufügen, zu löschen oder zu speichern. Sie könnten auch Arbeitsschritte, Datenmodelle oder Personas bearbeiten und als PDF-Dokumente freigeben. Diese effektive Zusammenarbeit in der Entwurfsphase verringere Fehler und Verzögerungen in späteren Entwicklungs- und Bereitstellungsphasen.
  • Schnelles App-Deployment: Sobald der Blueprint finalisiert sei, könne er nahtlos in die Pega-Plattform übertragen werden. Die Anwendungsstruktur werde dabei automatisch generiert. Pega GenAI führe Nutzer durch die letzten Schritte, wie beispielsweise die Anbindung an bestehende Datenquellen oder die Gestaltung der Oberfläche. Falls Bedarf an inhaltlichen Änderungen besteht, könne der Blueprint jederzeit modifiziert und neu bereitgestellt werden.

Für Early Adopters ist eine erste Version von Pega GenAI Blueprint verfügbar, um damit Workflows zu erstellen und mit Kollegen zu teilen. Bis zum Ende des 2. Quartals soll das Tool allgemein erhältlich sein – mit weiteren Funktionen: Anwender sollen dann Kollegen einladen, Blueprints in die Pega-Plattform übertragen und Apps bereitstellen können.

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