Dezentraler Datenspeicher geht in die Testphase Dwinity – Predictive AI trifft auf Blockchain-basierte Datenspeicherung

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Mit Dwinity geht ab sofort ein Blockchain-basiertes Datenökosystem in die Testphase, das vor allem Predicitve AI in den Mittelpunkt stellt. Das Angebot ist für Privatpersonen und Unternehmen konzipiert, die sensible Daten in einem sicheren und anonymen Umfeld nutzen wollen.

Dwinity stellt einen dezentralen, sicheren und anonymen Speicherort für sensible Daten bereit.(Bild:  Dwinity)
Dwinity stellt einen dezentralen, sicheren und anonymen Speicherort für sensible Daten bereit.
(Bild: Dwinity)

Hochwertige Daten sind der wichtigste Faktor für den effizienten Einsatz von Big Data und KI. Eine dezentrale Lösung kann hier dazu beitragen, dass mehr Menschen ihre wertvollen Daten für das Gemeinwohl oder die kommerzielle Forschung zur Verfügung stellen („DecentralizedAI“).

Das Tech-Start-up Dwinity aus München-Gräfeling hat dazu ein Datenökosystem vorgestellt, dessen Herzstück ein dezentraler, sicherer und anonymer Speicherort für sensible Daten ist. Nun ist der Testzugriff auf die Umgebung möglich. Einzige Voraussetzung ist eine Wallet-Adresse für die Dwinity-Kryptowährung DWIN, der Zugang selbst ist unabhängig von Endgerät oder Identifizierungsverfahren möglich. Das Token dient zur Bezahlung der User-Lizenz sowie zur Abrechnung der Datennutzung von Datenabnehmern und für Reward-Programme. Der offizielle Launch des nach Unternehmensangaben vollständig GDPR-konformen („General Data Protection Regulation“) Datenspeichers soll noch im vierten Quartal 2024 erfolgen.

Predictive AI im Fokus

Auf Dwinity gespeicherte Daten lassen sich künftig anonymisiert teilen und für Predictive-AI-Anwendungen nutzen. Als Beispiele nennt das Unternehmen etwa horizontale Use-Cases wie „Ask your data“-Apps sowie vertikale Anwendungsfälle wie etwa persönliche Lifestyle-Assistenten in Bereichen wie Gesundheit, Finanzen oder Logistik. Dateninhaber behalten dabei stets die uneingeschränkte Kontrolle über ihre Daten. Laut Dwinity ist dies unter anderem Kooperationen mit Technologieanbietern wie Nillion, STORJ und dem NVIDIA-Inception-Programm zu verdanken.

„Die Blockchain-Technologie wird zum Game Changer, damit Nutzerinnen und Nutzer ihre Daten und ihr Social Capital aus sozialen Netzwerken sicher teilen oder für persönliche prädiktive KI-Anwendungen nutzen können“, ist sich Dwinity-Mitgründer und COO Dr. Robin Basu sicher. Dezentrale Märkte für Datenspeicherung seien bereits heute Teil der Infrastruktur und Ressourcen, die für den Fortschritt von KI-Technologien wichtig sind. „Mit Dwinity werden wir dieses Potenzial für Predictive AI erschließen“, ergänzt Basu.

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