Projekt von Innomatik und der TH Nürnberg Georg Simon Ohm Digital-Twin-Projekt erreicht erste Meilensteine

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Seit über einem Jahr arbeiten die Beratungs- und Technologiefirma Innomatik und die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm an der Entwicklung zukunftsweisender Technologien im Bereich der digitalen Zwillinge. Nun können die ersten Meilensteine verkündet werden.

Die Teams der Innomatik AG und der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm kommen bei ihrem Digital-Twin-Projekt gut voran.(Bild:  Innomatik)
Die Teams der Innomatik AG und der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm kommen bei ihrem Digital-Twin-Projekt gut voran.
(Bild: Innomatik)

Die Digitalisierung und Automatisierung verändern Unternehmen grundlegend. Im Kontext der Industrie 4.0 sind digitale Zwillinge entscheidend, um relevante Informationen auf einer zentralen Plattform abzurufen. Besonders in der Bauwirtschaft und im Anlagenbetrieb ist ein genaues Abbild der physischen Realität wichtig. Dies ermöglicht hochwertige und effektive interaktive Anwendungen wie Baurealitätsprüfungen, Instandhaltungen, Bestandsdokumentationen und Sicherheitsinspektionen.

Deshalb realisiert die Innomatik AG gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm seit über einem Jahr das mit der Initiative KMU-innovativ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geförderte Projekt iDZ – 2025. Gegenstand der Projektarbeit ist die Entwicklung neuer Technologien zur Erzeugung und Darstellung weitläufiger und XR-kompatibler, fotorealistischer digitaler Zwillinge. Diese seien mit aktuellen Methoden wie 3-D-Laserscanning nicht kosteneffizient realisierbar.

Zu den ersten Meilensteinen des Projekts gehört der Abschluss der Entwicklung der Basistechnologieverfahren für neue, moderne Anzeigemethoden. Die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm bringt dabei umfangreiche Forschungserfahrungen ein, während die im Bereich disruptiver Technologien tätige Innomatik AG den praktischen Bezug und die Anwendbarkeit in der Industrie sicherstellt.

„Der Einblick in die innovativen Softwarelösungen der Innomatik AG bildet eine wertvolle Basis für neue wissenschaftliche Impulse. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und die damit verbundenen Potenziale für die Forschung und Entwicklung zukunftsweisender Technologien im Bereich der digitalen Zwillinge“, beschreibt Prof. Dr. Bartosz von Rymon Lipinski, Projektleiter auf Seiten der Hochschule, den Projektfortschritt.

Der nächste Schritt sei die Entwicklung intelligenter Aufnahmeverfahren, um die neuartigen digitalen Zwillinge noch einfacher und genauer erstellen zu können.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Anwendungen im Bereich Mixed Reality (MR), zunächst mit Fokus auf Augmented Reality (AR). Ziel sei es, die Informationen aus der digitalen Welt nahtlos auf die reale zu übertragen und so auch vor Ort effektiv nutzbar zu machen.

„Die Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm hat es uns ermöglicht, an der Spitze der Entwicklung von digitalen Zwillingen zu bleiben. Wir sind sehr stolz auf unser Team, das bereits diese bedeutenden Meilensteine erreicht hat“, sagt Dr. Alexandra Merkel, CTO der Innomatik AG.

Gefördert wird das KMU-innovativ Projekt iDZ – 2025 für eine Gesamtlaufzeit von 36 Monaten vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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