Vertrauen in KI bleibt begrenzt Deutsche fühlen sich unwohl, wenn KI Entscheidungen trifft

Von Bernhard Lück 1 min Lesedauer

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Zwei von drei deutschen Verbrauchern sind skeptisch, wenn Unternehmen und Behörden Entscheidungen mit Künstlicher Intelligenz treffen. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag von SAS. Beim Thema vertrauenswürdige KI („Trustworthy AI“) besteht also noch erheblicher Handlungsbedarf.

Die Umfrage zeigt, dass beim Thema Trustworthy AI noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden muss.(Bild:  SAS / Forsa)
Die Umfrage zeigt, dass beim Thema Trustworthy AI noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden muss.
(Bild: SAS / Forsa)

65 Prozent der Umfrageteilnehmer haben Bedenken, wenn KI über staatliche Unterstützungsleistungen entscheidet. Noch größer ist das Unbehagen im Finanzkontext: 69 Prozent fühlen sich mit KI-gestützten Entscheidungen von Banken und Versicherungen unwohl, etwa bei der Kreditvergabe oder Tarifberechnung. Auch medizinischen Diagnosen und Behandlungsempfehlungen, die mithilfe von KI entstehen, traut die Mehrzahl der über 1.000 Befragten eher nicht (61 %). Die Ausnahme bildet der Bereich Betrugserkennung und -bekämpfung: 67 Prozent der deutschen Verbraucher finden es gut, wenn KI dabei hilft, Betrügern etwa bei Onlinegeschäften oder bei Zahlungsvorgängen auf die Spur zu kommen.

„Die aktuelle Umfrage zeigt, dass beim Thema Trustworthy AI noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden muss“, erklärt Iwona Szylar, Managing Director beim Softwareunternehmen SAS Deutschland. „Möglicherweise ist die Schaffung eines vertrauensvollen Kontextes eine noch größere Herausforderung als die Anwendung der Technologie selbst. Deshalb richten wir unsere KI-Plattform konsequent darauf aus und engagieren uns aktiv für die rasche Umsetzung des EU AI Act.“ Belegt werde das durch weitere Initiativen von SAS: So habe das Unternehmen jüngst eine Art „Nutri-Score“ für KI-Modelle initiiert, der deren Zuverlässigkeit berechnet.

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