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„Consulting 4.0“-Studie von Lünendonk Data Analytics sorgt für Umdenken in der Beratungswelt

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Lünendonk hat mit der Studie „Consulting 4.0 – Mit Analytics ins digitale Beraterzeitalter“ gemeinsam mit Tableau untersucht, welche Auswirkungen die Analyse großer Datenmengen und der Einsatz entsprechender Tools auf die Beraterbranche haben.

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Die Ergebnisse der Lünendonk-Studie wurden als interaktives Dashboard aufbereitet.
Die Ergebnisse der Lünendonk-Studie wurden als interaktives Dashboard aufbereitet.
(Bild: Lünendonk / Tableau)

Knapp drei Viertel der 103 befragten Managementberater gaben an, analytische Software zu nutzen. Dabei handelt es sich oft noch um klassische Tools wie Excel, Standardwerkzeuge von Microsoft oder SAP sowie Eigenentwicklungen. Weniger als die Hälfte nutzt agile und interaktive Software-Tools, die auch tiefergehende Analysen zulassen. Dies zeigt laut Lünendonk, dass großer Nachholbedarf besteht – denn 77 Prozent der Consultants sind der Ansicht, dass sich Beratungsprojekte mithilfe analytischer Software und Algorithmen besser umsetzen lassen.

Mehr Effizienz durch BI-Software

Der Einsatz von Business-Intelligence-Software verbessert auch die Effizienz: 93 Prozent der Befragten meinen, dass sie dadurch doppelt so schnell in die Analyse- und Umsetzungsphase kommen. Zudem werden Projekte beschleunigt und der Unternehmenserfolg positiv beeinflusst. Das größte Effizienzpotenzial birgt demnach die Analyse sowie das Erkennen von Zusammenhängen.

„Die Vernetzung der Daten führt unweigerlich dazu, dass Berater mit einer Vielzahl an Daten aus den unterschiedlichsten Datenquellen in ihren Kundenprojekten umzugehen haben. Deshalb müssen Analysetools zukünftig in der Lage sein, datenbankübergreifende Integration und Auswertungen leicht zu ermöglichen und die Daten zudem verständlich darzustellen“, erklärt Mario Zillmann, Partner bei Lünendonk und Studienautor.

Datenquellen als Bremsklotz

Laut der Studie empfinden Managementberatungen vor allem unterschiedliche Datenquellen als Problem. Deren Konsolidierung gilt als aufwendig und zeitraubend. Andererseits wollen die Consultants das Potenzial differenzierter Datenquellen verstärkt nutzen. Social-Media-Daten setzt bereits ein Drittel der Beratungen ein. Ein weiteres Drittel würde das gerne tun, setzt es aber noch nicht um. Gleiches gilt für Sensor-, RFID- und Maschinendaten: Obwohl die Berater gerne darauf zurückgreifen würden, hapert es noch an der Auswertung. Die aufwändige Datenkonsolidierung und fehlende Analyse-Software sind hier die Hauptprobleme.

Die Ergebnisse der Studie sind ab sofort kostenfrei als interaktives Dashboard bei Tableau abrufbar.

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