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IoT-Daten in Echzeit verarbeiten Crate.io stellt Crate Machine Data Platform vor

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Mit der „Crate Machine Data Platform“ präsentiert das österreichische Start-up Crate.io seine jüngste Lösung für die Verarbeitung von Maschinendaten. Zudem wurde die Datenbank CrateDB in Version 3.0 angekündigt.

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Die Crate.io-Gründer Jodok Batlogg (links) und Christian Lutz.
Die Crate.io-Gründer Jodok Batlogg (links) und Christian Lutz.
(Bild: Crate.io)

Die neue Crate Machine Data Platform soll Unternehmen bei der schnellen Nutzung von Maschinendaten helfen. Dazu werden der sonst zeitaufwendige Aufbau von Sensorenanbindungen und der Betrieb eines Echtzeit-Datenmanagementsystems stark vereinfacht. Speziell kommerzielle Betreiber von IoT-Plattformen und Unternehmen sollen dadurch von Vorteilen in Sachen Time-to-Value profitieren. Die Plattform selbst ist ein Cloud-Native-Stack und als gehostetes Angebot über Azure oder als On-Premise-Installation verfügbar.

Funktionen im Überblick

Zum Funktionsumfang der Crate Machine Data Platform zählen unter anderem skalierbare Datenübermittlung in Hochgeschwindigkeit, Datenanreicherung zur Erzeugung bereinigter, konsistenter und analytischer Datensätze, Echtzeit-Datenanalyse, Visualisierung sowie operationale Trigger und Alarme. Administratoren können die Plattform über eine Kubernetes-Umgebung verwalten und sichern. Daten lassen sich automatisch in kostengünstigen Speichern archivieren und bei Bedarf wiederherstellen. Inkrementelle Datenbank-Backups sind ebenso an Bord wie umfangreiches Monitoring und Logging. Für Sicherheit sorgen eine rollenbasierte Zugangskontrolle sowie verschlüsselte und authentifizierte Zugriffe.

CrateDB 3.0 angekündigt

Crate.io kündigte zudem Version 3.0 seiner Open-Source-SQL-Datenbank für die Echtzeit-Verarbeitung von IoT- und Maschinendaten an. Zu den Verbesserungen zählen optimierte Sicherheitsfunktionen inklusive Nutzerverwaltung und rollenbasierter Zugangskontrolle, eine rund 200-mal schnellere Query-Performance via Hash-Joints, HyperLogLog und andere Alogrithmen sowie Unterstützung für Virtual Tables (SQL VIEWs) und Sub-Queries mit Update- und Delete-Statements. Ein Sharding-Visualizer vereinfacht zudem die Datenbankverwaltung.

„Wir sind sehr erfreut darüber, heute mehrere wichtige finanzielle und technische Meilensteine erreicht zu haben, von denen alle unser unerschütterliches Engagement reflektieren, die Anforderungen unserer Nutzer bei ihrem Schritt in Richtung auf die nächste Generation von Maschinendaten zu erfüllen“, erläutert Christian Lutz, CEO von Crate.io. „Die Einführung der Crate Machine Data Platform und die Innovationen bei der CrateDB 3.0 verbessern die praktische Anwendung in Unternehmen und machen uns zu einer wesentlichen Komponente ihrer Dateninfrastruktur. Das positioniert sie und uns für die Zukunft“, ergänzt er.

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