Hybrides Denken und tiefergehende Analysen Box AI bringt Claude 3.7 Sonnet in Unternehmen

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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Mit Claude 3.7 Sonnet stellt Anthropic ein leistungsfähiges KI-Modell vor, das unstrukturierte Daten effizient verarbeiten kann. Integriert in Box AI bietet es Unterstützung bei komplexen Aufgaben wie der Analyse juristischer Dokumente, der Lösung mathematischer Probleme und der automatisierten Datenverarbeitung.

Box kooperiert mit Anthropic und bringt Claude 3.7 Sonnet in Unternehmen.(Bild:  Box)
Box kooperiert mit Anthropic und bringt Claude 3.7 Sonnet in Unternehmen.
(Bild: Box)

Claude 3.7 Sonnet nutzt einen hybriden Denkansatz, der symbolische und statistische Methoden kombinieren will. Während konventionelle KI-Modelle vor allem auf probabilistischen Berechnungen beruhen, integriert dieses Modell deduktive Schlussfolgerungen, um logische Zusammenhänge zu erkennen. Diese Fähigkeit soll es besonders wertvoll für die Verarbeitung unstrukturierter Daten in Unternehmenskontexten machen.

Durch die Integration in Box AI sollen Unternehmen nun komplexe Dokumente effizient analysieren können. „Claude 3.7 Sonnet ist extrem leistungsfähig bei komplexen Aufgaben wie der Bearbeitung komplizierter juristischer Dokumente, der Bewältigung schwieriger mathematischer Probleme in Unternehmensdaten, der Anwendung fortschrittlicher Logik auf Inhalte und vielem mehr“, erklärt Aaron Levie, CEO von Box. Besonders in Bereichen wie Compliance, Finanzanalyse oder Personalmanagement könnte das Modell wertvolle Unterstützung leisten.

KI-gestützte Automatisierung in der Praxis

Ein zentrales Anwendungsfeld von Claude 3.7 Sonnet ist die Automatisierung repetitiver Prozesse. Unternehmen sollen mithilfe von Box AI Studio eigene KI-Agenten entwickeln können, die beispielsweise Vertragsprüfungen durchführen oder betriebswirtschaftliche Kennzahlen aus Berichten extrahieren. Die zugrunde liegende NLP-Architektur ermögliche es dem Modell, nicht nur einzelne Dokumente zu analysieren, sondern auch Muster und Trends aus mehreren Quellen zu erkennen.

Ein praxisnahes Beispiel sei die Analyse umfangreicher Finanzberichte. Die KI soll nicht nur Bilanzdaten extrahieren können, sondern sie auch mit historischen Entwicklungen abgleichen und Risiken identifizieren. Ein weiteres Anwendungsfeld ist die strukturierte Informationsgewinnung aus rechtlichen Dokumenten. „Es ist, als ob Sie mit Ihren unstrukturierten Geschäftsdaten mit einem Experten für nahezu jedes Geschäftsthema interagieren, sei es Marketing, Recht, Personalwesen, Finanzen und mehr“, so Levie weiter.

Trotz der Fortschritte gäbe es aber auch Herausforderungen. Die Qualität der Ergebnisse hängt von der Datenbasis ab, und ohne sorgfältiges Prompt-Engineering können Fehleinschätzungen entstehen. Zudem bleibt die Integration in bestehende Unternehmens-IT eine komplexe Aufgabe, insbesondere im Hinblick auf Datenschutz und Compliance-Anforderungen.

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