Transparente Logistikprozesse mit Sensor-Driven Track &Trace
So bietet der Digitalisierungsspezialist Camelot Innovative Technologies Lab (Camelot ITLab) mit dem Camelot Hypertrust Network eine Lösung zur Identifizierung und Umsetzung konkreter Anwendungsfälle in der Logistik an. Kunden werden damit in die Lage versetzt, individuelle Einsatzmöglichkeiten der Blockchain-Technologie in ihrem Unternehmen zu prüfen und innerhalb weniger Wochen erlebbare Lösungs-Prototypen zu entwickeln.
Genutzt werden dabei unterschiedliche Blockchain-Technologien wie Ethereum oder Hyperledger. Im Rahmen der Entwicklung des Hypertrust Network kombinierte Camelot ITLab seine über 20-jährige Logistikexpertise mit Blockchain-Technologiekompetenz. „Unsere Experten erarbeiten auf Basis von Design Thinking gemeinsam mit dem Kunden idealtypische Anwendungsfälle, die Camelot Innovation Labs setzen diese dann mit agilen Methoden zielgerichtet in Prototypen um.“, beschreibt Steffen Joswig, Geschäftsführer der Camelot ITLab, die Idee hinter dem Lösungsportfolio Camelot Digital Experience2, zu dem auch das Hypertrust Network gehört.
Ein konkretes Produkt der Camelot Digital Experience2 in Bezug auf die Blockchain-Technologie ist das Sensor-Driven Track &Trace, eine sensorbasierte Lösung zur Optimierung von Transportlogistikprozessen. Interessant ist diese Lösung vor allem für Unternehmen, die physische Güter transportieren.
Mittels Sensoren erhalten diese ein wirksames Track-&-Trace-System zur Nachverfolgung und zum Monitoring ihrer Produkte. Das System erkennt beispielsweise proaktiv, wenn verderbliche Güter aufgrund zu hoher Temperaturen während des Transportprozesses ihre Haltbarkeit verlieren. Diese Informationen werden in Echtzeit in die Blockchain geschrieben und sind somit nicht mehr veränderbar. Dies bietet auch dem Verbraucher ein Höchstmaß an Schutz.
Blockchain soll die Lebensmittelsicherheit verbessern
Mehr Lebensmittelsicherheit hat sich eine Gruppe führender Unternehmen aus der weltweiten Supply Chain für Lebensmittel auf die Fahnen geschrieben und eine Blockchain-Kooperation mit IBM angekündigt. Zu dem Konsortium gehören Dole, Driscoll's, Golden State Foods, Kroger, McCormick and Company, Nestlé, McLane Company, Tyson Foods, Unilever und Walmart. Gemeinsam mit IBM arbeiten die Unternehmen daran, neue Einsatzfelder für Blockchain in der weltweiten Supply Chain für Nahrungsmittel zu identifizieren.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation erkrankt aufgrund verunreinigter Nahrung pro Jahr einer von zehn Menschen; rund 400.000 sterben an den Folgen. Viele Probleme rund um Lebensmittelsicherheit werden durch einen fehlenden Zugang zu Informationen und schlechte Rückverfolgbarkeit noch verstärkt. So kann es heute Wochen dauern, um die genaue Ursache von Verunreinigungen ausfindig zu machen. Dadurch erkranken weitere Menschen. Für Unternehmen bedeutet dies zudem Umsatzeinbußen, da viele Nahrungsmittel rückgeholt und vernichtet werden müssen.
Die Blockchain-Technologie bietet hingegen allen Beteiligten eine vertrauenswürdige Umgebung, in der Transaktionen transparenter abgewickelt werden können. Im Fall der weltweiten Nahrungsmittellieferkette gehören dazu zum Beispiel Landwirte und Erzeuger, Lieferanten, die verarbeitende Industrie, Händler, Behörden und Verbraucher.
Mit Zugangsberechtigung können sie über ein Blockchain-Netzwerk für ihre Transaktionen gesicherte und verlässliche Informationen über Herkunft und Zustand von Nahrungsmitteln erhalten. Lebensmittelhändler und andere Mitglieder des Ökosystems können so verunreinigte Produkte sehr schnell bis zu ihrer Quelle zurückverfolgen, entsprechende Produkte umgehend aus dem Verkauf nehmen und die Ausbreitung von Krankheiten eindämmen.
Pilotprojekt bei Walmart liefert Proof of Concept
Die Partner der neuen Allianz wollen diejenigen Bereiche im Nahrungsmittel-Ökosystem identifizieren, in denen Blockchain-Technologie am meisten bewegen kann, und diesen Bereichen Priorität einräumen. Zahlreiche IBM-Pilotprojekte – zum Beispiel mit der amerikanischen Supermarktkette Walmart – haben bereits laut IBM erfolgreich gezeigt, wie Blockchain-Technologie die weltweite Nachverfolgbarkeit von Lebensmitteln verbessern kann. Auch diese Erfahrungen sollen in die gemeinsame Arbeit einfließen.
„Blockchain-Technologie verändert die Art und Weise wie gleichgesinnte Organisationen zusammenarbeiten können. Weil alle Beteiligten die exakt gleiche Sicht auf die Dinge haben, also eine „single view of the truth“, steigt das gegenseitige Vertrauen enorm“, sagt Marie Wieck, IBM General Manager Blockchain. „Unsere Arbeit mit Organisationen aus dem ganzen Lebensmittel-Ökosystem und auch IBMs neue Blockchain-Plattform werden helfen, das Potenzial dieser vielversprechenden Technologie für Unternehmen voll auszuschöpfen.“
Stand: 08.12.2025
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