Studie

Big Data bringt erheblichen Mehrwert

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Eine Studie im Auftrag von Teradata belegt die Bedeutung von Big Data.
Eine Studie im Auftrag von Teradata belegt die Bedeutung von Big Data. (Bild: Teradata)

Big Data lohnt sich – sofern das Management entsprechende Neuerungen unterstützt. Das zeigt eine Studie von Forbes Insights, die von Teradata und dem Beratungshaus McKinsey gesponsert wurde.

Im Rahmen der Studie wurde der Einfluss von Big-Data-Projekten auf die Unternehmenskultur und den Arbeitsalltag untersucht. Die Mehrheit der Befragten berichtet von erheblichen Investitionen in Big Data Analytics, aber auch über eine hohe Rentabilität dieser Lösungen. 90 Prozent haben mittlere bis hohe Summen investiert, etwa ein Drittel spricht sogar von „sehr bedeutenden“ Investitionen. Rund zwei Drittel der Firmen bestätigten, dass ihre Analytics-Projekte signifikante, messbare Auswirkungen auf den Umsatz hatten.

Big Data ist Chefsache

Bei den Spitzenunternehmen, die Big Data und Analytics hohe Bedeutung zumessen, ist vor allem die Unterstützung durch das Top-Management entscheidend: In mehr als der Hälfte der Firmen, in denen Big Data als wichtigster Faktor für Wettbewerbsvorteile gesehen wird, kümmern sich die CEOs persönlich um entsprechende Projekte. Bei Unternehmen, die Big Data unter den Top 5 der wichtigsten Themen sehen, findet man die Förderer solcher Projekte typischerweise in der zweiten Managementebene.

Viele Stolpersteine

Die Studie zeigt aber auch, dass es noch viele Hindernisse für Big Data gibt, insbesondere in Bezug auf Unternehmenskultur, Strategie und operative Umsetzung. Mehr als die Hälfte der Befragten hält die Etablierung einer Unternehmenskultur mit Datenanalysen im Vordergrund für die größte Barriere. Daraus schließen die Marktforscher, dass das Konzept eines datenbasierten Ansatzes heute noch nicht überall verbreitet ist. Als weitere Herausforderungen gelten die fehlende Belohnung für den Einsatz von Daten sowie mangelnde Förderung von Kreativität und Experimentierfreude.

„Trotz der Fortschritte bei der Nutzung von Big Data gibt es immer noch viel Raum für Verbesserung. Kulturelle Probleme können jeden Aspekt eines Big-Data-Projekts beeinträchtigen“, verdeutlicht Matt Ariker, Chief Operating Officer of Consumer Marketing bei McKinsey. „Erfreulicherweise gilt aber auch das Gegenteil: Wenn ein Unternehmen eine Kultur entwickelt, die den Einsatz von Daten belohnt, können Daten- und Analyseprojekte schnell Fahrt aufnehmen und konkrete Ergebnisse erzielen“, ergänzt er.

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