Asana verschiebt Debatte um KI-Agenten „Autonomie ist das falsche Ziel“ – Asana bringt AI Teammates

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Asana stellt mit den AI Teammates kollaborative Agenten vor, die nicht eigenständig arbeiten, sondern in Workflows eingebunden werden sollen. Damit reagiert das Unternehmen auf Studien, wonach klassische autonome Agenten häufig scheitern.

Asana führt AI Teammates ein: kollaborative Agenten, die Workflows verstehen, Transparenz schaffen und Teams kontextbasiert unterstützen sollen.(Bild:  Asana)
Asana führt AI Teammates ein: kollaborative Agenten, die Workflows verstehen, Transparenz schaffen und Teams kontextbasiert unterstützen sollen.
(Bild: Asana)

Asana stellt AI Teammates vor. Dabei handele es sich um kollaborative Agenten, die nicht isoliert agieren, sondern den Kontext von Arbeitsabläufen über das firmeneigene Work-Graph-Datenmodell verstehen sollen. Der Ansatz ziele darauf ab, Agenten nicht als autonome Werkzeuge, sondern als integrierte Teammitglieder einzusetzen. Ein einzelner Agent könne mehrere Teams gleichzeitig unterstützen und sich durch menschliches Feedback kontinuierlich verbessern und anpassen, wodurch die Geschwindigkeit und Qualität der Zusammenarbeit im gesamten Unternehmen steigere.

Asana bezieht sich auf eine von Carnegie Mellon zitierte Studie, die besagt, dass autonome Agenten bei rund 70 Prozent grundlegender Aufgaben scheitern. Asana führt das auf fehlenden Kontext und mangelnde Kontrollmechanismen zurück.

CEO Dan Rogers sagt dazu: „Alle entwickeln derzeit autonome Agenten, aber Autonomie ist das falsche Ziel. Dabei ist Arbeit an sich hochgradig komplex: Unternehmens-Workflows umfassen zahlreiche Teams, beziehen sich auf vielfältige Datenpunkte und wirken sich auf alle Ebenen der Organisation aus. Agenten können nur dann wirksam mit Menschen zusammenarbeiten, wenn sie Zugang zum operativen Rahmenwerk des Unternehmens haben – dem sogenannten ‚Blueprint‘, der festhält, wer was, wann, wie und warum erledigt. Unser Work-Graph-Datenmodell liefert genau das und bietet den AI Teammates einen reichhaltigen Kontext aus Prozessen und Daten.“

Die neuen AI Teammates verfügen laut Asana über drei Kernfunktionen:

  • Kontext: Zugriff auf Teamziele, Workflows und Organisationsstrukturen über den Work Graph.
  • Checkpoints: Transparente Zwischenschritte mit Feedbackschleifen und Nachvollziehbarkeit für Nutzende.
  • Kontrolle: Governance-Mechanismen auf Enterprise-Niveau, die Datenzugriffe und Ressourcennutzung regeln.

Die Lösung sei ab sofort in einer öffentlichen Beta-Version verfügbar, die allgemeine Verfügbarkeit plant Asana für das erste Quartal 2027.

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