KI in der Softwareentwicklung messbar machen Atlassian übernimmt DX zur Messung von KI

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Atlassian will mit der Übernahme von DX die Wirkung von KI-Investitionen in Entwicklerteams sichtbar machen. Die Plattform für Engineering Intelligence kombiniert Feedback und Metriken und soll zeigen, wo Produktivität steigt – und wo nur Lärm entsteht.

Atlassian übernimmt DX und erweitert sein „System of Work“ um Engineering Intelligence, um KI-Effekte auf Entwicklerproduktivität messbar zu machen.(Bild:  Atlassian)
Atlassian übernimmt DX und erweitert sein „System of Work“ um Engineering Intelligence, um KI-Effekte auf Entwicklerproduktivität messbar zu machen.
(Bild: Atlassian)

Atlassian übernimmt den DX für rund eine Milliarde US-Dollar. DX gilt als Anbieter von Plattformen für Engineering Intelligence. Die Software richte sich an Führungskräfte in Entwicklungsorganisationen und soll den tatsächlichen Effekt von Künstlicher Intelligenz (KI) sichtbar machen sowie Daten zu Produktivität und Zufriedenheit von Entwicklern liefern.

Das Angebot von DX kombiniere quantitative Signale wie Systemmetriken mit qualitativen Rückmeldungen aus den Teams. Damit sollen sich Engpässe, Reibungspunkte und Investitionsbereiche präziser erkennen lassen.

DX soll künftig Teil des firmeneigenen „System of Work“ sein, das Tools wie Jira, Bitbucket, Compass oder Rovo Dev umfasst.

Messen statt vermuten

Ein Kernpunkt der Übernahme ist die Messbarkeit von Effekten durch den Einsatz von KI in Entwicklerteams. Laut Atlassian setzen viele Unternehmen inzwischen in großem Umfang auf KI, wüssten jedoch oft nicht, welche Investitionen sich in Produktivitätssteigerungen niederschlagen. DX solle diesen Nachweis erbringen, indem die Plattform reale Produktivität von Entwicklern messbar mache.

Atlassian-CEO Mike Cannon-Brookes erklärte, KI einzusetzen sei einfach, echten Mehrwert daraus zu ziehen jedoch schwieriger, mit dem Ziel, Kunden zu helfen, „zu verstehen, ob sie die richtigen Investitionen tätigen“.

DX wurde 2020 von Abi Noda gegründet. Der Gründer betont, dass die Messung von Produktivität und Developer Experience ein ungelöstes Problem gewesen sei, das einer forschungsbasierten Lösung bedurfte. Mit Atlassian im Rücken sollen die datengetriebenen Ansätze von DX nun breiter zum Einsatz kommen.

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