IT-Trends 2021 Analytics, KI, Cloud und IoT treiben die Digitalisierung voran

Autor: Dr. Stefan Riedl

SAS, ein Anbieter von Analytics-Lösungen, gibt Prognosen ab, in welche Richtung die Digitalisierung 2021 gehen wird. Im Zusammenspiel mit KI, Cloud und IoT erwartet das Unternehmen weitere große Sprünge in Sachen Digitalisierung der Wirtschaft und Gesellschaft.

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Je mehr Einblick Verantwortliche in KI-Ergebnisse haben, desto mehr Vertrauen entwickeln sie laut SAS zu den Entscheidungen, die ihnen die Modelle liefern.
Je mehr Einblick Verantwortliche in KI-Ergebnisse haben, desto mehr Vertrauen entwickeln sie laut SAS zu den Entscheidungen, die ihnen die Modelle liefern.
(Bild: © garrykillian-stock.adobe)

Mit der Entwicklung von Cloud Computing steht nach Einschätzung von SAS die nötige Rechenleistung und Skalierbarkeit zur Verfügung, um Analytics und KI flächendeckend einzusetzen. Neue Technologien und Anwendungen, die bis vor ein paar Jahren noch einen langwierigen Beschaffungsprozess und hohe Infrastrukturkosten mit sich brachten, seien heute ganz einfach über einen Cloud-Anbieter nutzbar, der die Hardware und Support-Services nach Bedarf bereitstellt.

Entscheider fassen mehr Vertrauen in KI

„Je mehr Einblick Verantwortliche in KI-Ergebnisse haben, desto mehr Vertrauen entwickeln sie zu den Entscheidungen, die ihnen die Modelle liefern“, ist man bei SAS überzeugt. Menschliche Kontrolle und Nachvollziehbarkeit der Modelle in jedem Schritt des Entscheidungsprozesses führen somit zu einer größeren Akzeptanz gegenüber KI und automatisiertem Decisioning.

Patientenorientierte Pharmazie

Sensoren, Wearables und Apps erlauben es Patienten, länger zu Hause betreut zu werden – und das 24 Stunden am Tag. Datengetriebene Prozesse und Fortschritte in Analytics bringen die Medikamentenentwicklung voran und eröffnen innovative Behandlungsmethoden. Klinische Studien bündeln die Forschung für mehrere Medikamente und liefern dadurch schneller Ergebnisse. Für den einzelnen Patienten steht laut SAS-Einschätzung somit eine breite Auswahl an aktuellen Therapieansätzen zur Verfügung, so dass er eine genau auf seine speziellen Bedürfnisse zugeschnittene Behandlung bekommt.

Mehr Kontrolle für Verbraucher

Die Digitale Transformation sei absolut erfolgsentscheidend. Verbraucher nutzen schließlich eine Vielzahl von Anwendungen: Einkäufe, Banking, Kommunikation, Versorgungsleistungen, Versicherungen, Gesundheitsversorgung – für alles gibt es inzwischen eine App und Bewertungen in der Community. Verbraucher erwarten demnach maßgeschneiderte Angebote, einfache Bezahloptionen, Lieferung am gleichen Tag, kostenlose Rückgabe und – übergeordnet – natürlich Bedienungskomfort und einen herausragenden Service. „Unternehmen müssen sich anstrengen, um mit den Digitalkonzernen mithalten zu können, indem sie effizientere Lieferketten, 24-Stunden-Kundenservice und einfache Terminvereinbarung einführen“, sagt SAS voraus. Analytics könne dabei helfen, das umzusetzen.

Die smarte Kleinstadt

Seit Unternehmen überwiegend Remote Working verordnen, gibt es nach Einschätzung von SAS in vielen Ländern eine Art „umgekehrte Migration“. Gemeint ist damit folgendes: Der Trend gehe zunehmend weg von der Metropole, hin zur Mittelstadt. Damit einhergehend mussten Anbieter etwa in den Bereichen Breitband-Internet, Lieferservices und anderer smarter Services ihre Strategie anpassen. Alle Verantwortlichen in einer Smart City (oder Gemeinde) müssen laut SAS an einem Strang ziehen, um diese umgekehrte Migration zu unterstützen, damit Remote Working auch auf dem Land funktioniert. Das betrifft Behörden ebenso wie Technologieunternehmen und Dienstleister.

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Leitender Redakteur