AMA/VDI-Studie Sensoren der Zukunft: Einblicke in die Trends bis 2030

Von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 2 min Lesedauer

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Sensoren sind wesentliche Bausteine in der Elektronik und Automatisierung. Die aktuelle Studie „Sensor Trends 2030“ beleuchtet die zukünftigen Entwicklungen und Herausforderungen in der Sensorik. Dabei zeigt die Studie auch, wie Deutschland seine Technologieführerschaft ausbauen und international behaupten kann.

Die Studie „Sensor Trends 2030“ beleuchtet auf 180 Seiten Entwicklungen und Herausforderungen in der Sensorik. Erarbeitet wurde sie von 69 Autoren aus Forschung und Industrie, unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Drese (ISAT Coburg).(Bild:  AMA)
Die Studie „Sensor Trends 2030“ beleuchtet auf 180 Seiten Entwicklungen und Herausforderungen in der Sensorik. Erarbeitet wurde sie von 69 Autoren aus Forschung und Industrie, unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Drese (ISAT Coburg).
(Bild: AMA)

Die Studie „Sensor Trends 2030“ beleuchtet die bevorstehenden Entwicklungen in der Sensorik und lässt keine Zweifel offen, dass Sensoren der Schlüssel zur technologischen Zukunft sind. Experten der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik und der VDI haben die wegweisende 180-seitige Studie veröffentlicht. Die Studie fasziniert mit der kollektiven Expertise von 69 Fachleuten unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Drese von der ISAT Coburg.

Die Analyse zeigt deutlich: Während der technologische Fortschritt in Asien die Innovationskraft Europas zunehmend überholt, ringen Politik und Wirtschaft um Gehör. Besonders in Disziplinen wie Materialeigenschaften und Satellitennavigation sind starke Zuwächse zu verzeichnen – ein Weckruf für Deutschland zum Handeln.

Kernaussagen und Chancen für Elektronikentwickler

Die Studie offenbart essentielle Entwicklungen und Herausforderungen:

  • Technologische Triebkräfte und Innovation: Eine höhere Messgenauigkeit bei sinkender Messunsicherheit bleibt das Hauptziel in der Sensoroptimierung. Gleichzeitig steigt der Informationsbedarf exponentiell – gefragt sind fundierte Entscheidungsgrundlagen statt bloßer Messwerte. Die Wandlung von einfachen Sensoren zu komplexen Sensor-Systemen eröffnet durch Integration und Funktionserweiterungen neue Anwendungsfelder.
  • Maßgeschneiderte, nachhaltige Lösungen: Fortschritte finden dort statt, wo wirtschaftliche Vorteile und neue Anwendungsmöglichkeiten entstehen. Sensor-Miniaturisierung und Kostenreduktion ebnen den Weg für kompakte, effiziente Designs. Die betonte Fokussierung auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz reflektiert einen gesellschaftlichen Wandel hin zu ressourcenschonenden Lösungen.
  • Künstliche Intelligenz (KI) und Quantensensoren: KI-gestützte Mustererkennung und selbstlernende Systeme revolutionieren die Sensorik, während Patentierungen im Umfeld von KI alle 1,3 Jahre ansteigen. Diese Dynamik vereint mit Quantensensoren markiert einen Wendepunkt in der technologischen Entwicklung und eröffnet ungekannte Möglichkeiten.

Deutschland und die Zukunft der Sensorik

Die Analyse internationaler Patentanmeldungen zeigt: Asien dominiert seit 2014 mit den höchsten Wachstumsraten. Besonders in den Bereichen Materialeigenschaften und Radionavigation sind starke Zuwächse zu verzeichnen. Deutschland hat hier die Chance, durch gezielte Investitionen und Förderung seine Innovationskraft weiter auszubauen. „Deutschland verfügt über eine starke Sensorik Branche und über exzellente Forschungseinrichtungen“, betont Prof. Dr. Klaus Drese. „Es gilt nun, durch gezielte Förderprogramme und eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie unsere Position zu sichern und weiter auszubauen.“

Dieser Artikel stammt von unserem Partnerportal Industry of Things.

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