Content statt Krisenmanagement Wo Kommunikationsprofis KI intensiv nutzen

Von Martin Hensel 1 min Lesedauer

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Der Einsatz von KI wird in der professionellen Kommunikation überwiegend als Chance gesehen. Am häufigsten kommt sie in den Bereichen Übersetzung, Texterstellung und -überarbeitung sowie Themenfindung zum Einsatz.

Kommunikationsprofis nutzen KI-Unterstützung gerne zum Übersetzen und Texten, wie eine aktuelle Umfrage von news aktuell zeigt.(Bild:  news aktuell)
Kommunikationsprofis nutzen KI-Unterstützung gerne zum Übersetzen und Texten, wie eine aktuelle Umfrage von news aktuell zeigt.
(Bild: news aktuell)

Zu diesen Ergebnissen kommt der aktuelle „PR-Trendmonitor“ der dpa-Tochter news aktuell. Befragt wurden 327 Kommunikationsprofis aus Unternehmen, Organisationen und PR-Agenturen in Deutschland und der Schweiz.

Die Studie zeigt, dass 43 Prozent der PR-Profis KI „stark“ oder „sehr stark“ für Übersetzungen einsetzen. Ein Drittel der Befragten (33 Prozent) lässt sich intensiv bei der Texterstellung und -überarbeitung helfen. Für Themen- und Trendfindung nutzen 16 Prozent digitale Unterstützung. Selten kommt KI dagegen zur Bilderkennung (8 Prozent) oder in der Video- und Audioproduktion und -bearbeitung (4 Prozent) zum Einsatz.

KI in Krisensituationen? Lieber nicht!

In Bereichen wie Krisenprävention, Reputationsmanagement und Influencer Relations bleibt KI-Unterstützung bei einem Großteil der Umfrageteilnehmer ungenutzt. Knapp drei Viertel (73 Prozent) der Teilnehmer legen Krisenprävention und -management „gar nicht“ in die Hände einer KI. Ähnlich sieht es beim Reputationsmanagement (68 Prozent) und in den Bereichen Influencer Marketing und Influencer Relations (66 Prozent) aus.

Vom KI-Einsatz erhoffen sich die Kommunikationsprofis vor allem mehr Automatisierung und damit mehr Zeit für anspruchsvollere Tätigkeiten (67 Prozent) sowie höhere Kreativität durch KI-gestützte Ideenfindung (51 Prozent). Knapp ein Drittel (32 Prozent) der Befragten baut auf eine effizientere Datenauswertung.

Als größte Ängste und Kritikpunkte zeigten sich die mangelnde Überprüfbarkeit und Kontrolle der Informationen (51 Prozent) sowie die Sorge vor dem Verlust menschlicher Fähigkeiten wie etwa dem kritischen Hinterfragen (35 Prozent). Unklarheiten über rechtliche Rahmenbedingungen und Urheberfragen (34 Prozent) sorgen ebenfalls für Unsicherheit.

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