Whitepaper Wie mithilfe von KI nachhaltige Geschäftsmodelle entstehen

Quelle: Pressemitteilung

Künstliche Intelligenz kann ein Unternehmen nachhaltiger machen und neue Geschäftsmodelle erschließen. Allerdings ist der Energieverbrauch der KI-Systeme selbst oft hoch.

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KI könnte in der Landwirtschaft dabei unterstützen, nachhaltiger zu arbeiten.
KI könnte in der Landwirtschaft dabei unterstützen, nachhaltiger zu arbeiten.
(Bild: Adobe Stock)

Die Plattform Lernende Systeme hat das Whitepaper „Mit Künstlicher Intelligenz zu nachhaltigen Geschäftsmodellen“ veröffentlicht. Wie das Netzwerk mitteilt, hat sich eine Expertengruppe mit der Nachhaltigkeit von KI auseinandergesetzt und dabei auch Geschäftsmodelle für Branchen benannt, die von einem Einsatz profitieren könnten. „Künstliche Intelligenz ist ein wesentlicher Baustein, um unsere Gesellschaft nachhaltiger zu machen. KI muss aber auch in sich nachhaltig gestaltet sein, zum Beispiel beim eigenen Energiebedarf“, sagt Oliver Zielinski, Leiter des Kompetenzzentrums KI für Umwelt und Nachhaltigkeit und Mitautor des Whitepapers.

Das Rad nicht neu erfinden

Mithilfe von KI können Daten von Unternehmen analysiert und die Nachhaltigkeit des Betriebs bewertet werden, so das Netzwerk. Investoren könnten sich anhand der Analysen für ein Investment in nachhaltige Betriebe orientieren. „Das Spektrum der Anwendungen ist weit gefächert und umfasst beispielsweise eine bessere Steuerung und Nutzung von Ressourcen, die Verbesserung von Arbeitsbedingungen aber auch die Entwicklung und Bereitstellung von nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen“, sagt Susanne Boll, Professorin für Medieninformatik an der Universität Oldenburg und Leiterin der Arbeitsgruppe Geschäftsmodellinnovationen der Plattform Lernende Systeme.

Allerdings haben KI-Systeme einen hohen Energieverbrauch. Vor allem die steigende Rechenleistung, die zum Training immer größerer KI-Modelle erforderlich ist, verbraucht eine große Menge an Ressourcen. Der CO2-Abdruck eines Suchmaschinentrainings könne etwa die Größenordnung eines Langstreckenflugs erreichen. Laut dem Whitepaper könne eine betriebliche Entscheidung im Sinne der Nachhaltigkeit auch bedeuten, keine KI einzusetzen. „Das Rad muss nicht immer wieder neu erfunden werden. KI-Modelle, die sich bewährt haben, können anderen KI-Entwicklerinnen und -entwicklern auf Marktplätzen zur Verfügung gestellt werden; der Aufwand fürs Training entfällt dann oder wird zumindest deutlich reduziert“, sagt Markus Schnell, Senior Director bei Infineon und Mitglied der Arbeitsgruppe Geschäftsmodellinnovationen.

KI-Nachhaltigkeitslabel

Die Autoren empfehlen außerdem sparsame Lernmethoden und Modellrechnungen zu erforschen, effizientere Hardware für die KI-Anwendungen einzusetzen sowie ein Nachhaltigkeitslabel, mit dem KI-Anwendungen mit einem geringen Ressourcenverbrauch gekennzeichnet und so gefördert werden kann.

Das vollständige Whitepaper ist auf der Website der Plattform Lernende Systeme verfügbar.

Dieser Artikel stammt von unserem Partnerportal Industry of Things.

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