Erklärbare KI als Dialog TRR 318 zur sozialen KI geht in die zweite Förderphase

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Der Sonderforschungsbereich/Transregio 318 „Erklärbarkeit konstruieren“ der Universitäten Paderborn und Bielefeld geht in eine zweite Förderphase. Für weitere dreieinhalb Jahre stellt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) rund 14 Millionen Euro bereit. Der Verbund untersucht, wie KI-Erklärungen dialogisch, kontextsensitiv und alltagsnah funktionieren.

Bei dem gemeinsamen Forschungsbereich der Universitäten Paderborn und Bielefeld geht es um die Erforschung sozialer Künstlicher Intelligenz.(Bild:  TRR 318, Mike-Dennis Müller)
Bei dem gemeinsamen Forschungsbereich der Universitäten Paderborn und Bielefeld geht es um die Erforschung sozialer Künstlicher Intelligenz.
(Bild: TRR 318, Mike-Dennis Müller)

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Sonderforschungsbereich/Transregio 318 „Erklärbarkeit konstruieren“ (TRR 318) der Universitäten Paderborn und Bielefeld um weitere dreieinhalb Jahre verlängert. Ab Januar 2026 wird der interdisziplinäre Verbund mit rund 14 Millionen Euro gefördert.

Der Verbund forscht zu sozialer Künstlicher Intelligenz und bündelt über 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Informatik, Linguistik, Medienwissenschaften, Psychologie, Philosophie, Soziologie und Wirtschaftswissenschaften. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie KI-Systeme Erklärungen so gestalten können, dass sie im Dialog entstehen und sich an Nutzerperspektiven anpassen.

In der ersten Phase untersuchten die Beteiligten, wie Menschen durch Sprache, Gestik oder Rückmeldungen signalisieren, was sie verstehen – und wie KI-Modelle diese Hinweise nutzen könnten. Auch alltagsnahe Szenarien und der Umgang mit aktuellen Systemen wie großen Sprachmodellen flossen in die Forschung ein.

Die zweite Förderphase rückt den Kontext stärker in den Vordergrund. Die Teams analysieren, wie sich Erklärstrategien je nach Situation, Setting, geteiltem Wissen oder individuellem Bedarf verändern und wie KI diese Dynamik abbilden könnte. Die Struktur aus drei Forschungsbereichen und einer Graduiertenschule wird fortgeführt.

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