Legacy-Modernisierung AI/works: Agentenbasierte Plattform zur Modernisierung von Altsystemen

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Thoughtworks hat mit AI/works eine agentenbasierte Entwicklungsplattform vorgestellt, die bei der Modernisierung von Altsystemen und der Entwicklung neuer Anwendungen unterstützen soll. Die Plattform bündelt Analyse bestehender Software, Ableitung von Anforderungen, Spezifikationen sowie Code- und Testgenerierung in einer integrierten Umgebung und richtet sich an komplexe Unternehmenslandschaften.

Thoughtworks präsentiert mit AI/works eine agentenbasierte Plattform zur Analyse und Modernisierung von Altsystemen in hybriden IT-Umgebungen.(Bild:  Thoughtworks)
Thoughtworks präsentiert mit AI/works eine agentenbasierte Plattform zur Analyse und Modernisierung von Altsystemen in hybriden IT-Umgebungen.
(Bild: Thoughtworks)

Nach Angaben des Unternehmens adressiert AI/works insbesondere Szenarien, in denen bestehende IT-Landschaften mit neuen KI-Ansätzen kombiniert werden müssen. Während viele agentenbasierte Entwicklungswerkzeuge auf neu entwickelte Systeme ausgerichtet sind, wurde AI/works für hybride Umgebungen konzipiert, in denen Legacy-Systeme weiterhin eine zentrale Rolle spielen.

Laut Thoughtworks nutzen erste Anwender die Plattform zur Verkürzung von Modernisierungsprojekten. Projekte, die zuvor mehrere Jahre beanspruchten, seien demnach in kürzerer Zeit umgesetzt worden.

Die Plattform unterstütze ein von Thoughtworks beschriebenes 3-3-3-Modell, das einen strukturierten Weg von der Idee bis zum Produktivbetrieb innerhalb eines definierten Zeitrahmens vorsieht. Zudem lässt sich AI/works nach Unternehmensangaben in bestehende Cloud- und Datenökosysteme integrieren, darunter AWS, Google Cloud, Microsoft Azure, Databricks und Snowflake. Für die Modernisierung von Mainframe-Systemen arbeitet Thoughtworks nach eigenen Angaben mit Mechanical Orchard zusammen.

Technisch setze AI/works auf KI-gestütztes Reverse Engineering, um bestehende Anwendungen zu analysieren und in strukturierte Spezifikationen zu überführen. Diese dienen als Grundlage für agentenbasierte Workflows, die Quellcode, automatisierte Tests und Deployment-Pipelines erzeugen. Änderungen an Anforderungen können nach Angaben des Unternehmens dazu führen, dass betroffene Komponenten erneut generiert werden, um manuelle Eingriffe zu reduzieren.

Thoughtworks-CEO Mike Sutcliff betont, dass viele Unternehmen versuchen, KI innerhalb bestehender IT-Strukturen nutzbar zu machen. AI/works sei für diese Ausgangslage konzipiert.

Verfügbarkeit

AI/works ist derzeit im Rahmen eines Co-Innovation-Programms verfügbar. Die breitere Verfügbarkeit wird im Rahmen der Thoughtworks-Initiative „AI that works“ und durch Launch-Aktivitäten im ersten Quartal ausgeweitet.

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