Die Nutzung von Liedtexten durch den US-Konzern OpenAI verstößt in den Augen der Richter des Landgerichts München gegen das Urheberrecht. (Bild: KI-generiert)
Künstliche Intelligenz und Urheberrecht

Gema siegt vor Gericht gegen OpenAI

Das Landgericht München bremst OpenAI und seine Künstliche Intelligenz (KI) ChatGPT. Die Nutzung von Liedtexten durch den US-Konzern verstößt in den Augen der Richter gegen das Urheberrecht. Sie gaben damit einer Klage der deutschen Verwertungsgesellschaft Gema recht, die konkret wegen neun Liedern geklagt hatte – darunter bekannte Titel wie „Atemlos“, „Männer“ von Herbert Grönemeyer, „Über den Wolken“ von Reinhard Mey und „In der Weihnachtsbäckerei“ von Rolf Zuckowski. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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Ein Highlevel-Blick auf die Foundry Agent Factory in Azure. (Bild: Microsoft)
Agentic AI

Agentische Plattformen brauchen eine gute Orchestrierung

Agentische Frameworks bzw. Plattformen werden von mehreren Anbietern intensiv ausgebaut. Zwar stehen Entwicklung, Integration und Sicherheit stets im Vordergrund, doch zu den Bedingungen für den erfolgreichen Einsatz von Agenten gehört die Orchestrierung von Agenten, vor allem wenn diese in Workflows integriert sind. In diesem Punkt unterscheiden sich Frameworks erheblich, wie ein Vergleich zeigt.

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Der Autor: Milo Honegger ist Director AI Business Value bei Oracle (Bild: Oracle)
Kommentar von Milo Honegger, Oracle

Wie KI-Agenten die Arbeitswelt verändern

KI-Agenten sind mehr als bloße Assistenten – sie sind die nächste Evolutionsstufe intelligenter Automatisierung. Während generative Künstliche Intelligenz (KI) auf Inhalte fokussiert ist, übernehmen Agenten zunehmend operative Verantwortung. Wer diese Technologie strategisch einsetzen möchte, benötigt Klarheit über ihre Funktionsweise, Anwendungsgebiete und das organisatorische Fundament, auf dem sich diese Wirkung entfalten kann.

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Der Autor: Dan Adams ist Executive Vice President und General Manager von Enrich bei Precisely (Bild: Precisely)
Kommentar von Dan Adams, Precisely

Worin liegt der Unterschied von Adressdaten und Immobiliendaten?

Standortdaten besitzen eine unglaubliche Aussagekraft. Sie legen Muster offen, decken Möglichkeiten auf und helfen Unternehmen, klügere Entscheidungen zu treffen – egal, ob Lieferrouten optimiert, ein Geschäftsstandort ausgewählt oder die richtigen Kunden im genau richtigen Moment angesprochen werden sollen. Aber selbst die besten Standortdaten können keine Ergebnisse liefern, wenn sie in Datensilos gefangen sind, nicht synchronisiert werden oder zu spät bereitgestellt werden.

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Spotter 3 ist das KI-gestützte Analyse-Werkzeug von ThoughtSpot, das dem Nutzer Antworten auf Fragen in natürlicher Sprache liefert. (Bild: ThoughtSpot)
ThoughtSpot Spotter

Ein analytischer Agent, der mitdenkt

Der Business-Intelligence-Spezialist ThoughtSpot hat die dritte Version seines KI-Agenten Spotter vorgestellt. Damit seien Endanwender und Datenanalysten in der Lage, nicht nur strukturierte, sondern auch unstrukturierte Daten auszuwerten und grafisch darzustellen. BigData-Insider sprach mit dem neuen Country Manager für die Region Central EMEA, Jochen Olbrich.

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Cisco analysiert acht Open-Weight-LLMs und zeigt: Multi-Turn-Angriffe sind bis zu zehnmal erfolgreicher als Single-Turn-Jailbreaks. (Bild: KI-generiert)
LLM-Sicherheit

Cisco-Studie: Multi-Turn-Angriffe knacken Open-Weight-LLMs

Open-Weight-LLMs gelten als Treiber der KI-Innovation – eröffnen Angreifern aber ebenso neue Angriffsflächen. Eine Sicherheitsanalyse von Cisco AI Defense zeigt: Acht verbreitete Open-Weight-Modelle aus den USA, China und Europa lassen sich in mehrstufigen Dialogen deutlich leichter aushebeln als in klassischen Singl-Turn-Jailbreak-Szenarien. Für Produktivumgebungen empfehlen die Autoren zusätzliche Schutzschichten und systematische Sicherheitstests.

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