Technology Center am Campus Garching eingerichtet Siemens eröffnet weltweit größtes Kooperationszentrum an der TUM

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Ab sofort ist das Siemens Technology Center am TUM Campus Garching eröffnet. Die Einrichtung ist Teil der „Industry on Campus“-Strategie der Technischen Universität München (TUM). Im Mittelpunkt der Forschung sollen vor allem robotische und autonome Systeme stehen.

Zur Eröffnung des STC am TUM Campus Garching war auch der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder zu Gast.(Bild:  TUM)
Zur Eröffnung des STC am TUM Campus Garching war auch der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder zu Gast.
(Bild: TUM)

Im neuen Siemens Technology Center (STC) auf dem TUM Campus Garching werden künftig 150 Mitarbeiter und Forscher der TUM gemeinsam mit über 450 Experten von Siemens neue Lösungen zu Digitalen Zwillingen, dem industriellen Internet der Dinge, Robotik und Automatisierung entwickeln. Als Teil der „Industry on Campus“-Strategie soll eine engere Verbindung zwischen akademischer Forschung und industrieller Praxis entstehen. Dies soll unter anderem durch gemeinsame Forschungsprojekte und Kooperationen, stärker praxisorientierter Ausbildung der Studenten sowie Technologietransfers zwischen Universität und Industrie erreicht werden.

Siemens Technology und die TUM sind bereits seit Jahren Partner auf vielen Gebieten. „Mit dem Siemens Technology Center befinden wir uns zusammen mit anderen internationalen Forschungseinrichtungen und Unternehmen in einem hervorragenden Umfeld und stärken die globale Spitzenforschung Made in Germany“, meint Peter Körte, CTO und Chief Strategy Officer der Siemens AG. TUM-Präsident Thomas Hofmann sieht in der Zusammenarbeit, „wie eine führende Industriepartnerschaft die Brücke zwischen akademischer Exzellenz und industrieller Innovation schlagen kann, um gemeinsam an den Herausforderungen unserer Zeit zu arbeiten und kraftvoll disruptive Lösungen zu entwickeln.“

Forscher und Experten unter einem Dach

Siemens und die TUM werden in einem neuen Gebäude eigene Labore unterhalten. Zudem stehen rund 13.000 Quadratmeter an variablen Flächen zum Forschen und Entwickeln bereit. Eine Konferenzzone, Trainings- und Besprechungsräume sowie moderne Arbeitsplätze lassen sich über ein Foyer erreichen, in dem zugleich aktuelle Projekte der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Zu den Schwerpunktthemen vor Ort zählen robotische und autonome Systeme. Die TUM steuert Ansätze für intuitive Roboterinterfaces, die Entwicklung neuromorpher Chips, die räumliche Mensch-Roboter-Interaktion, eine Optimierung der Wahrnehmung mithilfe von intelligenten Sensoriken sowie Projekte bei, die sich mit der Lokalisierung, Kartierung und Navigation auseinandersetzen. Siemens legt seinen Fokus unter anderem auf Simulationen und die Erstellung digitaler Zwillinge, die Zukunft der Automatisierung sowie additive Fertigungsverfahren und Materialien.

Neben Siemens sind in Garching bereits die DRÄXLMAIER Group, GE Additive und Oerlikon vertreten. Zudem wird dort SAP noch im Jahresverlauf ein neues, großes Forschungsgebäude eröffnen.

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