Fünf-Schritte-Strategie zu RPA

Robotic Process Automation erfolgreich einführen

| Autor / Redakteur: Christoph Kurth / Nico Litzel

Gerrit de Veer, SVP MEE bei Signavio.
Gerrit de Veer, SVP MEE bei Signavio. (Bild: Signavio)

Signavio, ein Anbieter für Software-Lösungen zum Unternehmenswandel, gibt mit seiner Fünf-Schritte-Strategie hilfreiche Tipps, um die Einführung von Robotic Process Automation (RPA) im Unternehmen zum Erfolg zu machen.

Die unternehmensweite Einführung von RPA sollte nicht überhastet, sondern methodisch und strategisch durchdacht durchgeführt werden.

Schritt 1: Business Case definieren

Zur Grundlage gehört die genaue Dokumentation der Prozesse, inklusive aller Varianten und Details für die Automatisierung. Aber auch das Feedback von Anwendern und Prozessteilnehmern soll wertvolle Hinweise liefern, wo der Einsatz von RPA sinnvoll ist und einen Mehrwert generieren kann.

Schritt 2: Verfeinern und testen

Die größten und kritischsten Prozesse gleich am Anfang zu optimieren, ist laut Signavio keine gute Wahl. Vielmehr gilt es ein Piloten aufzusetzen. Dazu eignen sich kleinere, geschäftsunkritische Prozesse außerhalb des produktiven Betriebs.

Schritt 3: Automatisierte Prozesse implementieren

In diesem Abschnitt der Strategie werden Prozessziele, die damit verbundenen Bedingungen und Mitarbeiterrollen festgelegt. Erst danach erfolgt die Implementierung des gesamten Vorgangs als automatisierter Workflow.

Schritt 4: Mitarbeiter ins Boot holen

Für den erfolgreichen Einsatz von RPA ist es laut Signavio auch wichtig, die Mitarbeiter darüber zu informieren und Rückmeldungen von diesen einzuholen. Hier können Team-Meetings, das einrichten einer Feedback-Mailbox oder eine Kontaktperson helfen.

Schritt 5: Prozesse beobachten und KPIs messen

Der letzte Schritt besteht darin, die RPA-Initative zu messen und zu bewerten. Dazu zählt beispielsweise ob die Effizienz-, Zeit- und Einsparungsgewinne ausfallen wie geplant.

Gerrit de Veer, SVP MEE bei Signavio sagt: „RPA wirkt sich positiv auf die Einstellung der Mitarbeiter und die Unternehmenskultur aus. Sie haben den Freiraum, sich auf anspruchsvollere Arbeiten zu konzentrieren, die ihren Fähigkeiten und Interessen besser entsprechen.“

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 46014951 / Best Practices)