BARC-Studie veröffentlicht

Reporting baut auf Flexibilität und Personalisierung

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Das BARC hat sich in einer Studie mit dem Thema Reporting befasst.
Das BARC hat sich in einer Studie mit dem Thema Reporting befasst. (Bild: BARC)

Die Studie „The Future of Reporting“ des Business Application Research Centers (BARC) zeigt, das Flexibilität und Personalisierung die Zukunft des Reportings bestimmen werden.

Das BARC untersuchte im Rahmen der Anwenderbefragung sowohl aktuelle Technologien und Trends in der Reporting-Landschaft als auch zukünftige Entwicklungen. Unternehmen müssen heute schnell auf Veränderungen im Markt reagieren und benötigen dazu eine solide Datengrundlage. Das Reporting spielt dabei eine wichtige Rolle. Allerdings trifft laut der Studie nur eine Minderheit der Unternehmen regelmäßig Entscheidungen, die auf Daten beruhen. „Es ist an der Zeit, die heutige Reporting-Landschaft zu modernisieren und Entscheidungen nicht aufgrund von Bauchgefühl, sondern auf der Basis relevanter Informationen zu treffen“, meint Robert Tischler, Geschäftsführer von BARC-Österreich und Co-Autor der Studie.

Schnelle Reaktionsfähigkeit nötig

Fast ein Drittel der Befragten (31 Prozent) sind nicht mit der Bereitstellung der Informationen zufrieden, da Reporting als Kontrollinstanz negative Folgen für die Agilität der Fachbereiche hat. Weiteren 29 Prozent fehlt es an personalisierten Inhalten und aktiven Benachrichtigungen über relevante Inhalte. Eine ebenso hohe Nutzerzahl gab an, nicht auf neue Entwicklungen und Fragestellungen reagieren zu können. Eine hohe Flexibilität in Reporting und BI ist aber entscheidend: Nur so können Unternehmen schnell auf neue Kundenanforderungen, Marktentwicklungen oder Konkurrenzdruck reagieren.

Vorreiter investieren stark

Bei den nötigen Verbesserungsmaßnahmen identifiziert die Studie Vorreiter und Nachzügler. Vorreiter investieren stark in Datenmanagement und Frontend-Themen. Fast die Hälfte (46 Prozent) dieser Gruppe stellen ihren Benutzer Self-Service-Funktionen zur Verfügung. Damit wird das Problem der fehlenden Flexibilität direkt adressiert. Zum Vergleich: Bei den Nachzüglern ergreifen nur 25 Prozent entsprechende Maßnahmen.

Die vollständige Studie steht auf der BARC-Website zum Abruf bereit.

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