Low-Code-Plattform setzt auf Agentic AI Mendix 11 bringt agentische KI in die Praxis

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Mit Mendix 11 veröffentlicht die Siemens-Tochter ein umfassendes Update für den Einsatz von Agentic und generativer KI in der Unternehmens-IT. Neue Werkzeuge versprechen eine beschleunigte Automatisierung, bessere Governance und den Aufbau intelligenter Workflows – alles ohne klassischen Programmieraufwand.

Mendix 11: Low-Code-Plattform mit neuen Agentic-AI-Tools für automatisierte, intelligente Workflows und flexible Unternehmensprozesse.(Bild:  Mendix)
Mendix 11: Low-Code-Plattform mit neuen Agentic-AI-Tools für automatisierte, intelligente Workflows und flexible Unternehmensprozesse.
(Bild: Mendix)

Mendix hat Version 11 der gleichnamigen Low-Code-Plattform vorgestellt und will damit die Integration von Agentic AI und generativer Künstlicher Intelligenz (KI) über den gesamten Softwareentwicklungszyklus erleichtern. Das Release adressiert laut Anbieter die steigende Nachfrage nach agentenbasierten Lösungen, die Workflows automatisieren und den Aufbau intelligenter Geschäftsanwendungen beschleunigen können.

Zu den neuen Funktionen gehören das Agents Kit und der Agent Builder. Sie sollen es ermöglichen, intelligente Anwendungen mit agentischer Logik per Low-Code zu erstellen. Unternehmen können so maßgeschneiderte, skalierbare KI-gestützte Erlebnisse entwickeln und dabei auf vorhandene Unternehmensdaten zugreifen. Mit dem KI-Assistenten „Maia“ sollen sich zudem Prototypen aus Ideen oder Skizzen automatisiert in umsetzbare Projektpläne und Anwendungen überführen lassen. Microflow-Generierung auf Basis natürlicher Sprache soll Entwicklungsteams die Umwandlung von Anforderungen in lauffähige Funktionen erleichtern.

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Mit dem neuen Model Context Protocol (MCP) will Mendix zudem die sichere Anbindung externer Tools, Datenquellen und Agenten standardisieren. Unternehmen können MCP-Server via Low-Code aufsetzen und so eigene wie fremde Agenten in Workflows integrieren.

Orchestrierung und Governance im Agentic-Zeitalter

Neben klassischen Automatisierungsfunktionen bringt Mendix 11 eine agentische Workflow-Orchestrierung. Die Plattform erlaube es, KI-Agenten direkt aus Workflows heraus zu nutzen und damit auch sehr dynamische, unstrukturierte Prozesse digital abzubilden. Ein neues Fallmanagement erlaube die Orchestrierung flexibler Prozesse, bei denen menschliches Urteilsvermögen weiter gefragt bleibt. Mit der Global Inbox erhalten Nutzer eine zentrale Übersicht über alle Aufgaben aus verteilten Workflows.

Im Bereich Governance und Sicherheit setzt Mendix auf AI Guardrails: Voreingestellte Leitplanken sorgen für sichere, konforme KI-Interaktionen und lassen sich an individuelle Anforderungen anpassen. Verbesserte Compliance-Funktionen und Cloud-Innovationen – etwa für Private Connectivity und skalierbare GenAI-Workloads – runden das Update ab.

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