Cloudnative SaaS-Plattform für Logistik und Supply Chain Lagerverwaltungssystem mit neuen KI-Tools für den Leitstand

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Logistics Reply hat für seine SaaS-WMS-Lösung LEA Reply neue KI-basierte Tools für den täglichen Umgang mit dem Lagerverwaltungssystem entwickelt. Ziel ist es, die Arbeitsabläufe im Lager zu erleichtern, etwa durch eine automatische Aufgabenverteilung oder ein intelligentes Waveplanning.

Intelligente Vernetzung: Echtzeitdaten und automatisierte Prozesse erhöhen die Effizienz und Genauigkeit im Lagerbetrieb.(Bild:  © metamorworks – shutterstock.com)
Intelligente Vernetzung: Echtzeitdaten und automatisierte Prozesse erhöhen die Effizienz und Genauigkeit im Lagerbetrieb.
(Bild: © metamorworks – shutterstock.com)

Mit der SaaS-WMS-Lösung LEA Reply unterstützt Logistics Reply Mitarbeiter in der Logistik und Supply Chain. Neue KI-Tools sollen nun den Umgang mit dem Lagerverwaltungssystem erleichtern. Der KI-basierte WMS-Assistent LEApedia habe z. B. die Aufgabe, bei der Suche nach Informationen und Terminologien im Lagerverwaltungssystem zu helfen. Nach Eingabe einer Frage in natürlicher Sprache werde die zugrunde liegende Datenbank über ein Large Language Modell (LLM) durchsucht und die passende Antwort in kürzerer Zeit als bei einer manuellen Suche geliefert. Abhängig von der Eingabe könne LEApedia weiterführende Themen vorschlagen, nach denen Mitarbeitende in diesem Kontext suchen könnten.

Ein weiteres Modul zur Effizienzsteigerung sei der Task Execution Service. Auf Basis von Echtzeitinformationen könne das Modul automatisch die im Lager verfügbaren personellen und maschinellen Ressourcen entsprechend ihrer individuellen Kapazitäten und der zu erledigenden Aufgaben einplanen. Dadurch würden die Arbeitsabläufe effizienter: Jeder Mitarbeiter wisse sofort, für welche Aufgaben er eingeplant sei. Das spare Zeit und reduziere Fehler wie Doppelarbeit oder Stillstand an einer Station.

Mit automatischem Waveplanning vor der Welle schwimmen

Treten im Lager aufgrund saisonaler Auftragsspitzen plötzlich erhöhte Arbeitsvolumina auf, ermögliche das Modul Waveplanning den Lagerverantwortlichen eine automatisierte Waving-Strategie: Mitarbeitende könnten das Kommissionieren flexibel vor Schichtbeginn einplanen und dabei verschiedene Parameter wie das Ziel sowie den Spediteur für die Wave-Komposition festlegen. Die Zeiten für die einzelnen Kommissionierwellen würden sich vom Lagerleitstand aus planen lassen und – flexibel angepasst an den Schichtbeginn – automatisch starten. Zur vorausschauenden Planung der Bestellvolumina könne die Anwendung auf vorhandene Systemdaten zurückgreifen.

Kürzere Kommissionierwege im laufenden Prozess

Mithilfe von LEA Reply sei es möglich, die schnellsten und effizientesten Kommissionierrouten zu ermitteln. Hierfür nutze die Software eine Laufwegoptimierung sowie das Konzept der „Cluster-Picking-Optimierung“. Ziel sei es, die Wege zwischen den einzelnen Stationen des Pickers und des Kommissionierwagens zu verkürzen. „Das ist einfacher, wenn die Reihenfolge der zu kommissionierenden Aufträge so organisiert ist, dass weniger Gänge im Lager besucht werden müssen. Bei der zonenübergreifenden Picking-Optimierung werden sowohl die Tätigkeiten und Aufgaben als auch die verfügbaren Ressourcen optimal aufeinander abgestimmt“, erklärt Alexander Edelmann, Associate Partner bei Logistics Reply. Um möglichst wenige Gänge zu durchlaufen, würden die Kommissionierer beim Cluster Picking Produkte für mehrere Aufträge gleichzeitig sammeln, die sich auf derselben Route befinden. Das Ergebnis sei die kürzeste und beste Route.

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