Digitale Kollegen

Keine Angst vor KI und Bots

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

KI wird eher als Chance statt als Risiko gesehen.
KI wird eher als Chance statt als Risiko gesehen. (Bild: Campana & Schott)

Laut einer aktuellen Studie von Campana & Schott haben Unternehmensmitarbeiter im deutschsprachigen Raum keine Angst vor Künstlicher Intelligenz (KI) und Bots. Sie sehen diese Technologien auch nicht als Gefahr für den eigenen Arbeitsplatz.

Etwa zwei Drittel der Befragten halten es demnach für unwahrscheinlich, dass KI sie bei ihren Tätigkeiten ersetzt. Eine Gefahr für das Geschäftsmodell des Unternehmens sieht sogar nur jeder Fünfte. Zudem empfinden 41,6 Prozent den Dialog mit einer Maschine als qualitativ ebenso gut wie mit einem Menschen oder würden sogar das Gespräch mit einer KI vorziehen. Zu diesen Ergebnissen kommt die „4. Deutsche Social Collaboration Studie 2019“, die von Camapa & Schott gemeinsam mit der Technischen Universität Darmstadt durchgeführt wurde.

„Die positive Sicht hat uns durchaus überrascht. Generell lässt sich diese aber auf eine zunehmende Akzeptanz und eine realistische Einschätzung der Einsatzmöglichkeiten von KI und neuen Technologien am digitalen Arbeitsplatz zurückführen“, meint Dr. Eric Schott, CEO von Campana & Schott. Der Einsatz von KI zur Unterstützung digitaler Kommunikation bringt Vorteile, was mittlerweile von vielen Mitarbeitern erkannt wurde. Jeweils über 40 Prozent der Befragten erwarten, dass ihre Arbeit dadurch effizienter und qualitativ hochwertiger wird. Bei Führungskräften liegt dieser Anteil sogar bei 60 Prozent.

Digitalisierung ist alltäglich

Die Studie kommt zudem zum Schluss, dass die Digitalisierung im Unternehmensalltag angekommen ist. Laut den Ergebnissen beschäftigen sich 93,1 Prozent aller Firmen mit dieser Thematik. Rund 19,7 Prozent haben Digitalisierungsprojekte bereits weitgehend abgeschlossen, etwa die Hälfte der Unternehmen (54,1 Prozent) steckt noch mittendrin. Weitere 19,3 Prozent befinden sich noch in der Planungsphase.

Weitere Informationen zur Studie sind auf einer eigenen Website zu finden.

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