Agenten statt Handarbeit JFrog stellt erstes Agentic Repository für KI-gestützte Softwarebereitstellung vor

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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JFrog hat „Fly“ angekündigt – ein Repository, das KI-Agenten in den Software-Release-Prozess integriert. Das System soll Artefakte automatisiert verwalten und über MCP-Standards mit Tools wie GitHub Copilot oder Cursor zusammenarbeiten.

Laut JFrog-CTO Yoav Landman soll Fly den bisher mühsamen Release-Prozess automatisieren und Entwicklerteams spürbar entlasten.(Bild:  JFrog)
Laut JFrog-CTO Yoav Landman soll Fly den bisher mühsamen Release-Prozess automatisieren und Entwicklerteams spürbar entlasten.
(Bild: JFrog)

JFrog hat sein neues Produkt JFrog Fly vorgestellt. Nach Unternehmensangaben handelt es sich um das erste „Agentic Repository“, das speziell für KI-native Softwareentwicklung konzipiert wurde. Fly soll agentenbasierte Workflows unterstützen und den gesamten Lebenszyklus von Software-Artefakten automatisiert orchestrieren.

Laut JFrog-CTO Yoav Landman bleibe der Release-Prozess trotz KI-gestützter Codierung weitgehend manuell und zeitaufwendig. Fly solle diesen Prozess automatisieren und die Bereitstellung von Software beschleunigen.

„KI hat die Software-Codierung verändert und Erkenntnisse und Interaktionen in den Bereich der natürlichen Konversation gebracht, aber der Release-Prozess ist nach wie vor sehr manuell, zeitaufwendig und vom traditionellen Entwicklungs-Workflow abgekoppelt“, so Landman. „Als etabliertes Aufzeichnungssystem für alle Softwarepakete ist es sinnvoll, dass JFrog den ersten Schritt unternimmt, um neu zu überdenken, wie agentenbasierte Systeme Entwickler unterstützen können, und damit Automatisierung und Skalierbarkeit in die KI-native Softwarebereitstellung bringt. Und es wird noch viel mehr kommen.“

Die Lösung ist so ausgelegt, dass sie sich mit anderen KI-Plattformen und Tools integrieren lässt – darunter GitHub Copilot, Cursor und Claude Code. Technisch nutzt JFrog Fly das Model Context Protocol (MCP), um eine einheitliche Kommunikation zwischen verschiedenen Agenten sicherzustellen.

Das System adressiert mehrere Anwendungsfälle:

  • Zentralisierte Artefaktverwaltung: Speichern, Teilen und Verteilen von Softwarekomponenten während kollaborativer „Vibe-Coding“-Sessions.
  • Semantisches Release-Management: Versionen lassen sich mit klaren Metadaten versehen, um fundierte Upgrade-Entscheidungen zu treffen.
  • Automatisierte Bereitstellung: Fly erkennt Tech-Stacks automatisch und bindet sich in Paketmanager und GitHub-Repos ein, ohne manuelle Konfiguration.

JFrog positioniert Fly als Lösung für kleine, agil arbeitende Entwicklerteams, die unter Zeitdruck stehen und dennoch eine saubere Software-Supply-Chain benötigen. Interessenten können sich auf eine Warteliste für das Beta-Programm eintragen.

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