Microsoft-Forschungsbericht

IoT-Akzeptanz nimmt stark zu

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

85 Prozent der Unternehmen verfügen bereits über eigene IoT-Projekte.
85 Prozent der Unternehmen verfügen bereits über eigene IoT-Projekte. (Bild: Screenshot / Microsoft)

Laut dem Forschungsbericht „IoT Signals“ von Microsoft nimmt die Akzeptanz des Internets der Dinge (IoT) weltweit stark zu. Entsprechende Projekte finden sich laut der Untersuchung bereits in 88 Prozent aller deutschen Unternehmen.

Für den Bericht wurden mehr als 3.000 Entscheider weltweit befragt. Die Ergebnisse sprechen eine eindeutige Sprache: Die Akzeptanz von IoT-Lösungen hat stark zugenommen. So führen weltweit 85 Prozent aller Umfrageteilnehmer bereits eigene IoT-Projekte durch. 88 Prozent sind der Meinung, dass das Internet der Dinge entscheidend für ihren Geschäftserfolg ist – in Deutschland liegt dieser Anteil sogar bei 92 Prozent.

IoT-Anwender erwarten innerhalb von zwei einen Return on Investment (ROI) von 30 Prozent, der auch von Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen profitiert. Als wichtigste Technologietreiber nannten die Entscheider Künstliche Intelligenz, Edge Computing und die Netzwerktechnik 5G.

Bedenken und Hürden

Allerdings zeigt der Microsoft-Bericht auch, dass es noch zahlreiche Hürden zu bewältigen gibt. So äußerten 97 Prozent der Befragten Sicherheitsbedenken bei der Umsetzung von IoT-Projekten, was aber keinen Einfluss auf deren Akzeptanz hatte. 38 Prozent nannten Komplexität und technische Herausforderungen beim Einsatz von IoT-Technik als Hindernis für die weitere Einführung entsprechender Lösungen.

Etwa ein Drittel (30 Prozent) der Projekte scheitert bereits in der frühen Proof-of-Concept-Phase, weil die Implementierung zu teuer oder der Nutzen unklar ist. Ein Thema bleibt auch weiterhin der Mangel an Fachkräften und Ausbildungsmöglichkeiten: 47 Prozent der Unternehmen beklagen einen Mangel an verfügbaren und qualifizierten Mitarbeitern.

Eine ausführliche Zusammenfassung der „IoT Signals“-Ergebnisse steht auf der Microsoft-Website bereit.

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