Multimodale KI-Modelle Graphcore und Aleph Alpha vereinbaren Kooperation

Von Martin Hensel

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Der britische KI-Chiphersteller Graphcore wird künftig mit dem deutschen KI-Start-up Aleph Alpha kooperieren. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen Forschung und Entwicklung rund um multimodale KI-Modelle.

Graphcore und Aleph Alpha bündeln ihr KI-Know-how.
Graphcore und Aleph Alpha bündeln ihr KI-Know-how.
(Bild: Graphcore )

Konkret dreht es sich um multimodale KI-Modelle von Aleph Alpha für aktuelle Graphcore-IPU-Systeme („Intelligence Processing Unit“) sowie den Graphcore Good Computer der nächsten Generation. Letzterer ist nach dem Informatik-Pionier Jack Good benannt und soll 2024 als erster ultraintelligenter KI-Computer auf Basis der IPU-Technologie vorgestellt werden. Als Eckdaten nennt Graphcore unter anderem über zehn Exaflops an KI-Gleitkomma-Rechenleistung und Unterstützung von KI-Modellgrößen mit über 500 Billionen Parametern.

Die spezialisierten IPU-Systeme von Graphcore kommen für KI-Workloads in verschiedenen Bereichen wie etwa Finanzbranche, Physik, Pharmaindustrie und Meteorologie zum Einsatz. Aleph Alpha bietet sein KI-Modell Luminous mit bis zu 200 Milliarden Parametern und multimodalen Funktionen an. Nutzer können eine Vielzahl an Möglichkeiten in verschiedenen Bereichen von Sprache und Vision nutzen, darunter beispielsweise Bilderkennung, Wissensmanagement, Dokumentenverarbeitung, Textgenerierung oder Konversationsanwendungen.

Gemeinsam stark

Im Rahmen der neuen Kooperation arbeiten Ingenieure und Forscher der beiden Partner gemeinsam an der Optimierung ihrer jeweiligen Technologien für das Vorabtraining, die Feinoptimierung und die Inferenz multimodaler Sprach- und Vision-KI-Modelle der nächsten Generation. „Eine entscheidende treibende Kraft für die bahnbrechenden KI-Funktionen ist die Steigerung der Rechenleistung. Und ich gehe davon aus, dass es mit neuen Hardwaregenerationen weitere Verbesserungen geben wird“, erklärt Jonas Andrulis, CEO und Gründer von Aleph Alpha. Bei der Innovation gehe es jedoch nicht nur um reine Rechenleistung, sondern auch um Architekturen und Methoden, die durch verfügbare KI-Beschleunigungshardware unterstützt oder beeinträchtigt werden.

„Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit dem talentierten Team von Aleph Alpha an der Optimierung unserer Technologie-Roadmap zu arbeiten. Gemeinsam wollen wir noch ausgefeiltere Lösungen bereitstellen, die wiederum die Schaffung unzähliger neuer Geschäftszweige und Anwendungen ermöglichen“, ergänzt Nigel Toon, CEO und Mitgründer von Graphcore.

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