Ausbau von Datenintegration und generativen KI-Fähigkeiten Fujitsu setzt auf Künstliche Intelligenz

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Fujitsu hat Details zu seiner neuen unternehmensweiten KI-Strategie bekannt gegeben. Den Anfang machen Fujitsu Data Intelligence PaaS, Beratungsservices für KI und die KI-Plattform Kozuchi. Die Entwicklung einer eigenen generativen KI-Technologie steht ebenfalls auf der Agenda.

Fujitsu Uvance, Fujitsu Data Intelligence PaaS und Fujitsu Kozuchi markieren den Beginn der neuen KI-Strategie des japanischen Unternehmens.(Bild:  Fujitsu)
Fujitsu Uvance, Fujitsu Data Intelligence PaaS und Fujitsu Kozuchi markieren den Beginn der neuen KI-Strategie des japanischen Unternehmens.
(Bild: Fujitsu)

Als ersten großen Schritt seiner KI-Strategie plant das Unternehmen, Fujitsu Data Intelligence PaaS als Teil seines Uvance-Portfolios anzubieten und Beratungsservices für KI und verwandte Technologien ab März 2024 für Anwender in Japan und ab April 2024 für den globalen Markt einzuführen. Kozuchi, eine dedizierte und global als Testversion verfügbare KI-Plattform, soll es Anwendern ermöglichen, den Einsatz von KI-Technologien zu testen. Kozuchi stehe im Fujitsu Research Portal zur Verfügung.

Fujitsu konzentriere auf die Integration von KI-Funktionen in Lösungen für die vier branchenübergreifenden vertikalen Bereiche von Fujitsu Uvance. Fujitsu Data Intelligence PaaS werde auch Fujitsu Track and Trust, das unternehmenseigene Blockchain-Angebot, enthalten. Dieses soll die Verknüpfung und Rückverfolgbarkeit von Daten über Unternehmen und Branchen hinweg ermöglichen und Unterstützung für Datenplattformen wie Palantir und Microsoft Azure bieten.

Fujitsu habe im Dezember 2023 ein spezielles LLM-Modell auf der Grundlage von Open LLM entwickelt, um die Leistung im Japanischen zu verbessern. Nach Unternehmensangaben seien hierbei Spitzenergebnisse bei wichtigen Leistungsbenchmarks erzielt worden. Derzeit arbeite man auch an einer eigenen generativen KI-Technologie, die auf Bild- und Codegenerierung spezialisiert sei, sowie an einer generativen KI-Mischtechnologie, die die generativen KI-Modelle von Fujitsu mit denen von Partnerunternehmen integriere, ohne dass die Modelle neu trainiert werden müssten. Fujitsu habe eigenen Angaben zufolge nachweisen können, dass die Genauigkeit dieser Modelle gleich oder höher sei als die der modernsten generativen KI-Modelle, einschließlich GPT-4V und HuggingGPT. Auch eine verbesserte Kosteneffizienz habe bestätigt werden können.

Darüber hinaus verknüpft Fujitsu seine eigene Knowledge-Graph-Technologie, die die Überprüfung von Beziehungen über mehr als eine Milliarde Knoten ermögliche, und generative KI mit vertrauenswürdiger Internettechnologie, mit der Nutzer die Zuverlässigkeit von Daten bestimmen könnten. Mit der Kombination dieser Technologien arbeite Fujitsu an der Entwicklung einer generativen KI-Vertrauens-Technologie. Sie soll die Optimierung und Stabilisierung des Outputs unter Einhaltung umfangreicher und komplexer gesetzlicher und interner Vorschriften gewährleisten.

Ab April 2024 möchte Fujitsu diese generativen KI-Mischtechnologien, die generative KI-Vertrauens-Technologie und LLMs, die sicher in lokalen Umgebungen eingesetzt werden könnten, registrierten Nutzern über das Fujitsu Research Portal anbieten.

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