Internet der Dinge

Fünf Überlegungen zur Entwicklung sicherer IoT-Systeme

Seite: 3/5

Firma zum Thema

3. Nutzen Sie professionelle Entwicklungswerkzeuge

Für das IoT interessiern sich unterschiedlichste Entwickler, von denen viele nur wenig professionelle Erfahrung im Bereich Embedded-Programmierung haben.Viele Entwickler haben wenig Ahnung davon, wie richtiges Debugging erfolgt und folgen keinen Regeln des Entwicklungsprozesses zur Erstellung eines zuverlässigen Produkts. Das mag für Hobby-Projekte genügen, wird sich aber für die Serienfertigung oder für einen Markteintritt, bei dem höhere Qualität oder sogar eine Zertifizierung gefordert ist, nicht etablieren.

Bei einer professionellen Entwicklungsumgebung für IoT-Systeme kommt es darauf an, dass sie leicht zu erlernen und anzuwenden ist. Man sollte die langfristigen Auswirkungen einer optimierten Entwicklung, Erprobung und Wartung nicht unterschätzen.

Das Gleiche gilt für die Hardwareplattform: Ein Mikroprozessor, der JTAG-Debugging und Laufzeit-Programm-Trace-Funktionen bietet, um komplizierte Fehler zu finden, sorgt für geringere Entwicklungskosten und eine schnellere Markteinführung. Das wird oft übersehen, da der Fokus meist auf der Wahl der CPU-Taktfrequenz, RAM-Größe und Materialkosten liegt.

Gerade die beliebtesten IoT-Anwendungen wie der Nest-Thermostat und verschiedene Smartwatches laufen unter Linux. Mit seiner Open-Source-Lizenzierung sowie breiten Verfügbarkeit von Entwicklern und Anwendungen hat Linux eine zentrale Position in der Laufzeit-Strategie für das IoT.

(ID:43115031)