Mehr Möglichkeiten für digitale Simulationen FICO-Plattform erhält mehr als 20 Erweiterungen

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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FICO baut den Funktionsumfang seiner Plattform aus. Mithilfe dieser Erweiterungen sollen Unternehmen ihre Geschäfts- und Entscheidungsstrategien simulieren und die geschäftlichen Auswirkungen digitaler Prozesse vorab analysieren, bewerten und verstehen können.

Nutzer der FICO-Plattform können einen digitalen Zwilling ihres Unternehmens erstellen und das Potenzial von Business-Simulationen voll nutzen.(Bild:  © – putilov_denis – stock.adobe.com)
Nutzer der FICO-Plattform können einen digitalen Zwilling ihres Unternehmens erstellen und das Potenzial von Business-Simulationen voll nutzen.
(Bild: © – putilov_denis – stock.adobe.com)

Analytics-Software-Anbieter FICO hat mehr als 20 Erweiterungen der FICO-Plattform angekündigt. Eine der wichtigsten Neuerungen betrifft die Funktion „Digital Twin and Simulation“. Damit, so FICO, könnten Nutzer einen digitalen Zwilling ihres Unternehmens erstellen und das Potenzial von Business-Simulationen voll nutzen. Mit den Erweiterungen könnten Unternehmen zudem umfangreiche Experimente hinsichtlich ihrer Geschäftslogik durchführen und somit Änderungen an Entscheidungsstrategien gründlich evaluieren, um die Auswirkungen auf KPIs wie z. B. Rentabilitätskennzahlen besser zu verstehen. Änderungen könnten so schneller in den Markt gebracht werden.

Weitere wichtige Erweiterungen sind:

  • Data Connection und Ingestion: Neue datenfokussierte Funktionen zielen darauf ab, organisatorische Silos zu durchbrechen. Daten würden dabei mit verbesserten Datenströmen, einem leistungsstarken Hotlist-Service, angereicherten Datenfunktionsbibliotheken und einem benutzerfreundlichen Datenbank-Service in Bewegung gesetzt. Das sogenannte On-Demand Job Scaling ermögliche die flexible Verarbeitung von Batch- und Echtzeitdaten sowie mehr Sicherheit und Zuverlässigkeit.
  • Applied Analytics, ML und Enterprise Optimization: Die Updates in diesem Bereich sollen Kunden in die Lage versetzen, erstklassige prädiktive Kreditanalysen und ML-Modelle zu erstellen, Modelle von Drittanbietern einzubeziehen und mathematische Optimierung auf neue Bereiche anzuwenden. FICO zufolge gibt es Verbesserungen an proprietären segmentierten Scorecards, Multi-Target-Scorecards, Reject-Inference, Python-APIs sowie bei der ML-Execution. Neu sei auch die Einführung eines globalen Optimierungs-Solvers.
  • Intelligente Entscheidungen und Business-Zusammensetzung: Die aktuelle Version unterstützt das Lebenszyklusmanagement für eine fein abgestufte Kontrolle: So könnten Kunden Projekte vom Entwurf, über die Versuchsphase bis hin zum Going-Live selbst in den komplexesten Unternehmensumgebungen einfach managen. Ein Vorteil dabei sei die bessere Isolierung zur Komprimierung und sicheren Skalierung von Änderungszyklen. Weitere Verbesserungen stünden für eine tiefere native Integration mit anderen FICO-Funktionen für Applied Analytics, ML und Simulation, sodass Teams über die gesamte Decision-Intelligence-Wertschöpfungskette hinweg effizient arbeiten könnten.
  • FICO-Plattform Core Services: Die Core Services sollen für eine effiziente, skalierbare und sichere Bereitstellung von Decision Intelligence in der Cloud, on-premises und in hybriden Umgebungen sorgen. Die aktuelle Version biete Erweiterungen für Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit, Systemtelemetrie und Zuverlässigkeit.

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